Die auf den Seychellen ansässige Kryptobörse OKX soll die Unterstützung für Tether -Handelspaare im europäischen Wirtschaftsraum eingestellt haben, wie aus Bildern hervorgeht, die auf der Social Media-Plattform X geteilt wurden.

Quelle: MartyParty

In einer Nachricht vom X-Nutzer MartyParty ist ein Screenshot von einer Kundensupport-Nachricht zu sehen, die nahelegt, dass USDT-Handelspaare auf dem europäischen Markt nicht mehr unterstützt werden.

Dort heißt es:

"Wir möchten Sie darüber informieren, dass die Verfügbarkeit von USDT-Handelspaaren in Ihrer aktuellen Region eingestellt wurde. Bitte beachten Sie, dass aufgrund von regulatorischen Anforderungen nicht alle Token auf allen Märkten unterstützt werden. In Zukunft sind nur noch EUR- und USDC-Paare für den Spothandel verfügbar."

In der Nachricht heißt es außerdem, dass über 30 neue Euro-Spot-Handelspaare auf OKX eingeführt werden, während die USDT-Handelspaare entfernt werden.

Derzeit ist noch unklar, was genau der Hintergrund für diese Denotierung ist. Weder OKX noch Tether haben sich dazu weiter geäußert.

In den sozialen Medien wird spekuliert, dass die Denotierung mit den Stablecoin-Regeln zusammenhängt, die in der MiCA-Verordnung aufgenommen wurden. In der oben erwähnten Nachricht des Kundensupports wurde das zwar nicht ausdrücklich erklärt, aber es war die Rede von "regulatorischen Anforderungen".

Wie Cointelegraph kürzlich berichtete, haben die EU-Regulierungsbehörden am 14. März einen Regelungsentwurf für Beschwerdeverfahren für Stablecoin-Emittenten veröffentlicht. Eine Aktualisierung der Beschwerdeverfahren klingt zwar zunächst relativ harmlos, doch der Vorstoß für eine weitere Gesetzgebung so spät im ersten Quartal 2024 könnte für Börsen, die sich um die Einhaltung der neuen Regeln bemühen, problematisch sein.

Die MiCA-Verordnung der EU soll bis Ende 2024 in Kraft treten, aber die Stablecoin-Regeln sollen noch vor dem umfassenden Gesetzespaket im zweiten Quartal 2024 eingeführt werden.

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