Opera Krypto-Wallet: Beta "Labs"-Version für Desktop-Browser veröffentlicht

Opera bringt heute eine "Labs"-Sonderedition seines Desktop-Webbrowsers mit integrierter Krypto-Wallet-Funktion auf den Markt, wie es in einem exklusiven Blogbeitrag vom Montag, 24. September, heißt, der mit Cointelegraph geteilt wurde.

Opera hatte erstmals Anfang August angekündigt, eine eingebaute Krypto-Wallet für seinen Desktop-Browser zu integrieren, und "Labs" ist heute für private Betatester von Opera für Android verfügbar.

Laut dem Blogbeitrag wird die neue Edition es Nutzern ermöglichen, Web 3.0- und dezentrale Anwendungstransaktionen (DApp), die auf ihrem Computer mit ihrem Android-Smartphone durchgeführt werden, zu authentifizieren. "Labs" ist daher vollständig mit der mobilen Krypto-Wallet, die Opera erstmals im Rahmen seines Beta Opera für Android im Juli dieses Jahres auf den Markt gebracht hat, interoperabel.

Opera hat betont, dass Benutzer keine neue Wallet einrichten müssen und ihre Wallet-Schlüssel weiterhin sicher auf der Hardware ihres Smartphones aufbewahren können. Das gekoppelte Mobile-Desktop-System nutzt auch die Systemsperre des Smartphones, um Transaktionen mit Fingerabdruckbestätigungen sowohl für Token-Übertragungen als auch für DApp-Interaktionen zu sichern.

Wie bei der mobilen App unterstützt der Desktop-Client digitale Sammlerstücke - funktionslose digitale "Dinge", wie zum Beispiel CryptoKitties oder Baseballkarten - die die Nutzer seit dem 7. September direkt zwischen den Opera-Krypto-Wallets versenden können.

Im Juli berichtete der Elektronikriese HTC, dass er gegen Ende 2018 ein Smartphone, das HTC Exodus, herausbringen würde, das sowohl eine Krypto-Wallet als auch CryptoKitties enthält.

Wie bereits berichtet, wird die neue, interoperable Mobile-Desktop-Version es Nutzern ermöglichen, ihren Desktop-Browser mit ihrer bestehenden, Krypto-Wallet-fähigen mobilen Anwendung zu verbinden, indem sie einen QR-Code scannen. Dieses System verwendet Opera bereits seit mehreren Jahren bei der Synchronisierung von Desktop-Mobilanwendungen, wie zum Beispiel beim WhatsApp-Webclient.

Die Web- und Mobilbrowser von Opera haben seit Januar dieses Jahres bemerkenswerterweise eine Anti-Cryptojacking-Software enthalten. Im August hat der Webbrowser Firefox angekündigt, auch in zukünftigen Versionen seines Webbrowsers Cryptojacking-Schadsoftware blockieren zu wollen.