Krypto-Umfrage zeigt: Britische Unternehmen lagern nicht mehr nur BTC in ihren Krypto-Vorräten

Das Technologie-Dienstleistungsunternehmen Citrix hat eine One-Poll-Studie in Auftrag gegeben. Diese zeigt, dass 50 Prozent der britischen Unternehmen Kryptowährungen horten, aber nur 7 Prozent ausschließlich in Bitcoin (BTC) investieren. Das geht aus dem offiziellen Blog von Citrix hervor.

Wer wurde befragt?

Die Studie befragte 750 "IT-Entscheidungsträger" in britischen Unternehmen, die 250 oder mehr Mitarbeiter hatten. Die befragten Unternehmen gaben an, durchschnittlich 24 BTC zu besitzen, die bei Redaktionsschluss etwa 184.000 Euro wert waren.

Welche Coins besitzen sie?

Von allen befragten Unternehmen gaben 93 Prozent an, dass ihre Kryptoinvestitionen sich nicht nur auf Bitcoin beschränken. 53 Prozent der befragten Unternehmen besitzen Litecoin (LTC), 43 Prozent Ethereum (ETH), 33 Prozent Ripple (XRP) und 29 Prozent besitzen Dash.

Laut Citrix haben einige der befragten Unternehmen, nachdem Bitcoin auf 16.000 Euro gestiegen und anschließend auf unter 5.600 Euro gefallen war, einen "befriedigenden Gewinn" erzielt. Denn sie haben ihre BTC verkauft, als der Preis hoch war. Da BTC sich in letzter Zeit in einem allmählichen Kursaufstieg befindet, gab die Studie an, dass 38 Prozent der Unternehmen, die BTC besaßen, über einen Verkauf nachdenken. 5 Prozent haben nicht die Absicht, BTC in naher Zukunft zu verkaufen.

Warum haben sie sich entschieden, Kryptowährungen zu kaufen?

Citrix berichtet, dass gerade mal 4 Prozent der befragten Unternehmen Bitcoin als Vorbereitung auf einen Ransomware-Angriff gekauft haben. Wannacry, einer der schadhaftesten Ransomware-Angriffe in diesem Jahr, nahm den nationalen Gesundheitsdienst des Vereinigten Königreichs ins Visier.

Von den befragten Unternehmen werden 40 Prozent ihr Krypto nutzen, um Anbieter zu bezahlen, währen 32 Prozent damit Angestellte bezahlen wollen. 27 Prozent planen Krypto zusammen mit Smart Contracts und Blockchain-Technologie zu nutzen. 27 Prozent nutzen Krypto für Geldbeschaffung und Training und 17 Prozent für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.

Welche Sicherheitsrisiken birgt das Horten von Kryptowährungen?

64 Prozent der befragten Unternehmen, die BTC besitzen, glauben, dass der steigende Preis von BTC Cyberkriminelle dazu veranlasst, ihre BTC-Bestände anzugreifen. 18 Prozent der befragten Unternehmen befürchten zudem, dass ihre Krypto-Bestände von einem Insider-Diebstahl bedroht sind.

Die meisten Unternehmen, die Krypto halten, nehmen die Cybersicherheit laut der Umfrage ernst. Denn nur 5 Prozent gaben an, keine Vorkehrungen zu treffen, um ihre Krypto-Bestände zu schützen. Backups werden von 52 Prozent der befragten Unternehmen durchgeführt. 36 Prozent nutzen Kalt- oder Offline-Speicher, 36 Prozent verlassen sich auf mehrere Wallets, 35 Prozent haben dedizierte oder gehärtete Computer und 22 Prozent erfordern eine doppelte Kontrolle, sodass mehrere Personen nötig sind, um auf das Krypto-Vermögen zugreifen zu können.

Was sagen diese Unternehmen für die Zukunft voraus?

In Anbetracht der aktuellen Schwankungen auf den Kryptomärkten glauben 35 Prozent, dass Kryptowährungen abstürzen könnten. 34 Prozent sagen, dass die Volatilität sie daran hindert, mehr Kryptowährungen in ihren Vorrat zu legen. 18 Prozent befürchten, dass sie ihre Kryptowährung nicht in Fiatgeld wechseln können werden, wenn es nötig werden sollte.

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