Adrien Treccani, der CEO der zu Ripple Labs gehörenden Blockchain-Verwahrungsfirma Metaco, hat das Unternehmen nach mehr als acht Jahren verlassen.

Einem Bericht von Reuters vom 12. Februar zufolge ist Trecanni nicht mehr CEO von Metaco. Das Unternehmen hat er 2015 in der Schweiz gegründet. Auf Trecannis LinkedIn-Seite steht, dass er das Unternehmen im Jahr 2023 verlassen hat. Ripple erwarb Metaco im Mai 2023 für 250 Millionen US-Dollar und wollte damit seine Dienstleistungen im Hinblick auf Verwahrung, Ausgabe und Abwicklung von tokenisierten Vermögenswerten erweitern.

"Wir schätzen das starke und branchenführende Verwahrungsgeschäft, das Adrien und sein Team aufgebaut haben, sowie seine Führung bei der Integration des Custody-Teams und der Lösung mit Ripple nach der Übernahme im vergangenen Jahr", so ein Sprecher von Ripple gegenüber Cointelegraph.

Die US-Wertpapieraufsicht SEC reichte im Dezember 2020 eine Klage gegen Ripple ein, weil das Unternehmen mutmaßlich nicht registrierte Wertpapiere angeboten hat. Viele in der Krypto-Branche haben den Fall wegen seiner potenziellen Auswirkungen auf die Regulierung und die Politik des Landes in Bezug auf digitale Vermögenswerte genau beobachtet.

Im Juli 2023 hat ein Bundesrichter zugunsten von Ripple geurteilt und entschieden, dass der -Token nur dann ein Wertpapier ist, wenn er an institutionelle Anleger verkauft wird. Es wird erwartet, dass der Fall irgendwann im Jahr 2024 vor ein Geschworenengericht kommt. Laut Daten von Cointelegraph Markets Pro lag XRP bei 0,53 US-Dollar.

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