Sacramento Kings CTO: Fans geben seit Bitcoin-Wachstum keine BTC mehr aus

Die Sacramento Kings, die bereits im Jahr 2014 Bitcoin-Zahlungen für Fanartikel akzeptierten, haben einige der Schwierigkeiten in ihrer Beziehung mit Kryptowährungen offengelegt.

Laut einem Bericht vom 21. November von Front Office Sports erklärte der technologische Leiter des NBA-Teams Ryan Montoya:

"Leute aus der ganzen Welt kauften Kings-Trikots, Tickets und verschiedene andere Kings-Artikel. Sie haben sich sehr gefreut, dass diese Mannschaft Bitcoin akzeptiert. Wir haben sogar einen Bitcoin-Automaten im Stadion aufgestellt. Dann stieg der Bitcoin-Kurs auf 1.200 US-Dollar und sie gaben die Bitcoin nicht mehr aus."

Mehr als nur Fan-Artikel

Als die Kings zum ersten Mal Bitcoin-Zahlungen akzeptierten, wurde der Coin bei 800 US-Dollar gehandelt. Das ist zehnmal weniger als er aktuell wert ist.

Montoya ist jedoch trotzdem optimistisch. Der Wertzuwachs von Bitcoin macht Einkäufe mit dem Coin möglicherweise zwar weniger attraktiv, aber die Kings werden trotzdem weiter intensiv mit dem Kryptowährungs- und Blockchain-Bereich arbeiten. 

Das Team betreibt in seinem Rechenzentrum Bitcoin-Mining und kündigte für dieses Jahr ein Blockchain-Belohnungsprogramm in Partnerschaft mit Blockparty an. "Wir haben eine technisch sehr versierte Eigentümergruppe und Innovation ist eine Selbstverständlichkeit. das liegt in unseren Genen", so Montoya. 

Laut Montoya zahlen Dauerkartenbesitzer weiterhin in Bitcoin. Die Kings wollen daher Blockchain in ihr Ökosystem integrieren, weil sie glauben, dass das die Hürden für eine Teilnahme der Fans beseitigen könnte. 

Das Mining-Zentrum des Teams sei weitgehend zu Bildungszwecken eingerichtet worden, wie er erklärte. Das Zentrum leitet im Rahmen des Programms MiningForGood die örtliche Entwicklung der Arbeitskräfte:

"Das Zentrum dient dem Zweck, die Community zur aktiven Teilnahme zu bewegen und die Jugendlichen über STEM und die Bedeutung von Blockchain aufzuklären. Die Schüler in Sacramento sollten in 10 Jahren nicht einfach vor vollendeten Tatsachen stehen. Sie sollten jetzt schon verstehen, dass das eine coole Technologie ist und hinter diesen Dingen im Stadion steckt."

Die Kings haben über eine Partnerschaft mit CryptoKaiju nun auch Krypto-Sammlerstücke herausgebracht. Fans können interaktive Schnitzeljagden machen, bei denen sie Kaiju-Sammlerstücke gewinnen können. Mit diesen erhalten sie Vorteile, wie etwa Platzreservierungen und VIP-Touren.

Aufklärung und Fan-Engagement

Wie berichtet wurde, wurde im Oktober dieses Jahres das Blockchain-basierte Belohnungsprogramm der Kings gestartet. Dieses wiederum wurde in das Tippspiel des Teams namens Call the Shot integriert. Fans können Blockchain-Token verdienen, die keinen Geldwert haben und nur gegen Preise eingelöst werden können, die mit dem Verein in Verbindung stehen.

Im Juni 2018 schlossen sich die Kings mit der Krypto-Mining-Hardwarefirma MiningStore zusammen, um den Top-Altcoin Ether (ETH) zu minen. Damit sollten Stipendien für technische Ausbildungen finanziert werden.