Soft Fork Change SegWit kommt mit dem neusten Bitcoin Core groß raus

Seit dem 15. Februar ist die neue Client-Version von Bitcoin Core für die Öffentlichkeit editierbar. Ab sofort bietet sie zum ersten Mal volle Unterstützung für den implementierten Soft Fork Change Segregated Witness (‘SegWit’) und andere Updates.

Auf Github verspricht der Bitcoin Core 0.16.0 "neue Features, reparierte Programierungsfehler und Performance Verbesserungen". SegWit wird  dabei strategisch schlau in der Schlagzeile erwähnt, nachdem die Nachfrage nach besagter Technologie seit dem Launch im August 2017 explodierte.

SegWit-Technologie bietet erhöhte Abwährstkompatibilät und reduziert so die Wartezeit für den Endverbraucher, die bei Transaktionsprozessen anfällt.

Wichtige Bitcoin-Wallet Provider und Zahlungsdienste lassen sich jedoch Zeit mit der Implementierung, was für Unmut bei den Verbrauchern sorgt, da sie mehr bezahlen und mehr Zeit aufwenden müssen, als vom aktuellen technischen Stand her notwendig wäre. 

Ein immer beliebter werdendes Instrument zur Skalierung des Bitcoin-Netzwerkes sind ferner sogenannte 'Second Layer' Lösungen, speziell Lightning Network

Letzte Woche kündigte Microsoft seine Unterstützung für Letzteres an und verschrieb gleichzeitig alternative 'on-chain' Skalierungsmethoden (wie  größere Blocks) als "Dezentralisierungs-behindernt". 

"Bitcoin Core 0.16.0 bietet volle Unterstützung für SegWit bei Wallet- und Benutzeroberflächen", bestätigt auch die Github-Beschreibung.

Weitere Neuheiten gibt es auch im Bezug auf technische Flexibilität. Das Update beinhaltet beispielsweise kleine Optimierungen wie den Verweis auf "bits" anstatt "µBTC", um auch weniger technisch versierte Nutzer anzusprechen. 

Bitcoin-Qt-Entwickler und Venture Partner bei Blockchain Capital Jimmy Song antwortete Cointelegraph auf die Frage nach den nennenswertesten Features des Updates - auch im Hinblick auf die Auswirkungen für Nutzer:

"Native SegWit-Unterstützung (bech32) wird durch das Update vermehrt übernommen werden. Dies führt zu weniger Block-Bloats und mehr Wallets im Ekosystem, die bech32 aufgreifen."

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