Ryan Wyatt wird nach mehr als einem Jahr als Präsident von Polygon Labs zurücktreten und in eine beratende Funktion wechseln.

In einer entsprechenden Ankündigung vom 7. Juli bestätigt Wyatt, dass er Polygon Ende Juli verlassen wolle, aber in der Kryptobranche bleiben werde, indem er das Unternehmen weiterhin berät. Der Leiter der Rechtsabteilung von Polygon, Marc Boiron – ebenfalls ehemaliger Leiter der Rechtsabteilung von dYdX – wird anschließend als neuer CEO des Unternehmens fungieren.

Rebecca Rettig, Polygons Chief Policy Officer, wird nach Boirons Beförderung wiederum die Position des Chief Legal Officer des Krypto-Projekts übernehmen. Caroline Pham von der United States Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat Rettig erst kürzlich in den Unterausschuss für globale Marktstruktur, technische Fragen und Märkte für digitale Vermögenswerte der Handelsaufsicht berufen.

Der Führungswechsel kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Polygon eine Reihe von Upgrades vorbereitet, die darauf abzielen, die Plattform als „Value Layer“ des Internets zu etablieren – ein Schritt, der auch als „Polygon 2.0“ bezeichnet wird. Das Projekt gibt an, dass spätestens bis zum 17. Juli die Einführung einer „dezentralen Governance“ erfolgen soll.

Im März wurde die Plattform zum zweitgrößten Blockchain-Gaming-Netzwerk in Bezug auf die Anzahl der einzelnen aktiven Wallets und überholte damit Hive. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag der Kurs von Polygon bei etwa 0,67 US-Dollar, wobei es in den letzten 24 Stunden einen leichten Rückgang um 1 % gab.

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