Südkoreanische Bank plant kommerzielle Ripple-Überweisungen bis 2019

Die südkoreanische Woori Bank plant die Einführung "kommerzieller" internationaler Überweisungen auf Ripple-Basis noch in diesem Jahr, wie der Nachrichtendienst ChosunBiz am Freitag, den 2. März berichtete. Das Geldsystem Ripple ist ein Zahlungs-Netzwerk basierend auf Kryptowährungen. 

Nach einer erfolgreichen Transaktion durch die Abteilung für Digitale Strategien seit Beginn der Testreihe im Januar ist die Bank nun bereit, die Ripple-Technologie für weltweite Geldsendungen zur Verfügung zu stellen.

Die Versuchsreihe entstand auf Basis eines von Japan initiierten Programms unter Ripple und der SBI Group mit 37 anderen Institutionen der Branche, die an Probe-Überweisungen beteiligt waren.

Die Institutionen, sowie mindestens 23 weitere, die sich der Erforschung von Überweisungen mit Blockchain widmen, konstituieren das "gut etablierten" Ripple-Netzwerk in Japan.

Auch Südkoreas zweitgrößte Bank Shinhan ist beteiligt.

"Aufgrund der guten Testergebnisse gibt es viele Banken in Japan, die sich kommerzialisieren wollen", sagte ein Vertreter von Woori gegenüber ChosunBiz.​ 

"Einige Banken, darunter zwei bis drei Megabanken und professionelle Internetbanken, drängen darauf, das Verfahren auf den Markt zu bringen."

Ripple blickt auf erfolgreiche Monate, auch wenn die Krypto-Anleihe XRP im Vergleich zu den Rekordwerten Anfang Januar deutlich nachgelassen hat.

Laut einer Ankündigung des Unternehmens Mitte Februar, sei Western Union ebenfalls daran interessierte, seine Technologie voranzubringen, um Zeit und Kosten bei grenzübergreifenden Überweisungen zu reduzieren.

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