Südkoreanische Krypto-Börse stellt Handel wegen Schwierigkeiten mit neuer Regulierung ein

Die Südkoreanische Kryptowährungsbörse Coinpia hat Fiat-Einzahlungen sowie den Handelsbetrieb eingestellt, da das Unternehmen die neuen KYC-Anforderungen des Landes nicht rechtzeitig erfüllen konnte. Das geht aus einer Ankündigung auf der Website des Unternehmens vom Dienstag, 6. Februar, hervor.

Die neue, strengere Regulierung zur Bekämpfung der Geldwäsche in Südkorea wurden erstmals Ende Dezember bekannt gegeben und  traten am 30. Januar in Kraft. Nun müssen alle Kryptowährungsbörsen im Land sicherstellen, dass alle Kunden ihre echten Namen und dazugehörigen Bankkonten verwenden, wenn sie Krypto-Fiat-Handel betreiben.

Laut einer Stellungnahme des Unternehmens hat Coinpia seit dem 30. Januar keine Fiat-Einzahlungen nicht mehr angenommen, um die Anforderungen der Finanzdienstleistungskommission (FSC) zu erfüllen. Die Entscheidung der Börse, den Handel einzustellen, wurde "ohne eine klare Lösung" getroffen. Das Unternehmen war zeitlich nämlich nicht in der Lage, die notwendigen Systeme einzurichten, mit denen eine Benutzerüberprüfung bei den Banken durchgeführt werden kann.

Wie der Cointelegraph letzte Woche berichtete, hat der Korea Customs Service (KCS) am Tag nach dem Inkrafttreten des KYC-Gesetzes eine Pressemitteilung veröffentlicht. In dieser wurde mitgeteilt, dass unter diesem neuen Gesetz bereits mehr als 483 Millionen Euro in digitaler Währung gehandelt wurden.

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