Südkorea: Ministerium kündigt Blockchain-Jugend-Schulungsinitiative an

Die südkoreanische Regierung wird am 10. August ein Programm zur Förderung junger Talente in aufkommenden Bereichen, darunter Blockchain, starten. Das geht aus einer Pressemitteilung von heute, 9. August, hervor.

Das sogenannte "Innovative Growing Youth Talent Concentration Project 2018" ist der zweite Teil der Initiative nach einer erfolgreichen Einführungsrunde, die vom 11. Juni bis zum 10. Juli stattfand.

Ausrichter sind das koreanische Ministerium für Wissenschaft und IKT und das Institut für Informations- und Kommunikationstechnologie.

Die Teilnehmer erhalten eine sechsmonatige Schulung zu Anwendungen von Blockchain und anderen Technologien in verschiedenen Bereichen. Diese beginnt Mitte September.

Das ultimative Ziel ist es, die Jugendarbeitslosigkeit zu verringern und talentierte Menschen zu einem passenden Beruf zu führen.

"Obwohl das Problem der Jugendarbeitslosigkeit als soziales Problem auftaucht, ist das Problem von unpassenden Berufen ein ernstes", kommentierte Young-Kyung Won, ein Software-Richtlinien-Verantwortlicher im Ministerium für Handel, Industrie und Energie.

"Innovatives Wachstum durch Nachwuchsförderung. Wir fördern Talente, die der Vision des Unternehmens entsprechen, bieten neue Chancen für junge Menschen, die Arbeit suchen, und unterstützen junge Menschen aktiv bei der Schaffung von Arbeitsplätzen.

Südkorea hat sich in diesem Jahr durchgehend bemüht, bei seiner Blockchain-Integration mit mehreren großen Volkswirtschaften mitzuhalten. Die neuesten Pläne auf Staatsebene wurden letzte Woche publik, als die Finanzaufsicht des Landes eine Blockchain-Implementierung für den Aktienhandel forderte.