Malta: Mutmaßliches Krypto-Ponzi-Schema nicht behördlich registriert

Die Finanzaufsichtsbehörde von Malta hat eine öffentliche Warnung vor einem Kryptowährungs-Unternehmen herausgegeben, das fälschlicherweise behauptet, es habe eine Betriebslizenz im Land.

"Mit der Power des Mittleren Ostens aufgebaut".

In einer Erklärung vom 23. Juli warnte die maltesische Finanzdienstleistungsbehörde MFSA die Einwohner, sie sollten Emirate Coin Tech meiden. Das Unternehmen bietet Kryptowährungs-Anlagemöglichkeiten mit wöchentlichen Auszahlungen von bis zu 25 Prozent an.

"Die MFSA möchte die Öffentlichkeit in Malta und im Ausland darauf aufmerksam machen, dass Emirate Coin Tech KEIN in Malta registriertes Unternehmen ist und weder von der MFSA genehmigt noch anderweitig zugelassen ist, Anlage-, Kryptowährungs- oder andere Finanzdienstleistungen zu erbringen, die nach maltesischem Recht genehmigt oder anderweitig zugelassen sein müssen", so die Erklärung.

Emirate Coin Tech behauptet, verschiedene Anlageinstrumente anzubieten, die an ein Ponzi-Schema erinnern.

Die Webseite der Plattform enthält zweifelhafte Informationen, die in seltsam formuliertem Englisch verfasst sind. Der Slogan lautet: "Mit der Power des Mittleren Ostens aufgebaut".

"Machen sie einfach direkt eine Einzahlung auf das angegebene Konto im Abschnitt Einzahlungen", wie es in der Anweisung der Webseite für neue Benutzer heißt.

Malta, die Blockchain-Insel

Malta ist ein bekanntes Zentrum für Kryptowährungs- und Blockchain-Unternehmen. Das Land hat bewusst einen lockeren regulatorischen Rahmen eingeführt, um Innovationen im Rahmen des Blockchain Island-Konzepts zu fördern.

Viele der bekanntesten Namen der Branche haben sich in diesem Land niedergelassen, darunter die Börse Binance

Die MFSA ist auf dem Inlandsmarkt sehr aktiv. Im März dieses Jahres hat sie eine Blockchain-Firma dazu ermächtigt, die Einhaltung der Regeln durch Kryptowährungsunternehmen zu überwachen.