Nutzer der Bitcoin-App Relai können nun ganz einfach Projekte der UNICEF Schweiz und Liechtenstein unterstützen. Dabei spendet das Schweizer Spar- und Investment-Startup einen Teil der Bitcoin -Transaktionsgebühren für wohltätige Initiativen, heißt es in einer Mitteilung an Cointelegraph.
Frauen fördern, Menschen in der Ukraine helfen
Die Spenden gehen vor allem an UNICEF-Projekte, die die berufliche Bildung von Mädchen und Frauen in den Regionen fördern, die besonders von Armut und Konflikten betroffen sind. Mit den gesammelten Geldern will UNICEF Schulen bauen, Lernmaterial bereitstellen und kostenlose Mahlzeiten anbieten.
Julian Liniger, CEO und Gründer von Relai, sagt zu der Relai-Spendenaktion, das Zürcher Unternehmen wolle die Frauen mit “Werkzeugen” unterstützen, damit sie sich auch in männerdominierten Bereichen durchsetzen können, “sei es im MINT-Bereich, in der Finanztechnologie oder speziell in der Bitcoin-Branche”.
We are excited to announce 'Relai Donations'! 🎉
— Relai 🇪🇺 (@relai_app) March 17, 2022
Relaiers can now simply donate to charities with a referral code with this new program.
Donations will come at no cost to the user.
The first charity we'll support is @UNICEFSchweizFL 🌏
Learn more here: https://t.co/F4CggxaKwH pic.twitter.com/lPJWfmvG8s
Diese Spendenaktion kostet Relai-Nutzer nichts. Relai spendet bis zu 50 Prozent der Einnahmen aus jeder Transaktion an UNICEF Schweiz und Liechtenstein. Realisiert wird die Spendenaktion über ein Empfehlungscode-System.
Gleichzeitig fördert Relai die lebensrettende Arbeit von UNICEF in der Ukraine, wo Russlands Invasion eine schwere humanitäre Krise ausgelöst hat. Dort werden Menschen vor Ort mit Trinkwasser, Lebensmitteln, Hygiene und Medikamenten versorgt.
Darüber hinaus will Relai künftig seine Wohltätigkeit mit weiteren Initiativen ausweiten und die Meinung seiner Community dazu berücksichtigen, welche Projekte von Relai unterstützt werden sollen.
Guter Bitcoin
International private Hilfsgelder in kurzer Zeit zu mobilisieren, war (und ist) nie einfach. Der Fall Ukraine zeigt aber, dass Bitcoin und Co. schnell in der Not helfen können. Pascal Hügli, Forschungsleiter beim Vermögensverwalter Schlossberg & Co., hält Kryptowährungen in solchen Krisenzeiten für “sehr relevant” und glaubt, dass sie diese Rolle immer stärker übernehmen werden. “Unser Finanzsystem von heute ist ein mächtiges Werkzeug, doch funktioniert dieses nur so lange, wie die Welt in einem allgemeinen Kooperationsmodus verharrt. Situationen wie jene in der Ukraine erschüttern das System und offenbaren dessen Fragilität”, so Hügli. Kryptowährungen könnten hier aber Abhilfe schaffen – dank ihrer ständigen Verfügbarkeit und Dezentralisierung.
Digitalwährungen können tatsächlich einfach und schnell in Krisengebiete überwiesen werden. So hat die ukrainische Regierung zum Beispiel am Montag gemeinsam mit den Kryptobörsen Kuna, FTX und Everstake eine Plattform eingerichtet, an die Menschen aus aller Welt für die Ukraine spenden können. In vier Tagen wurden laut der offiziellen Webseite der Kampagne bereits mehr als 56 Mio. US-Dollar in Kryptowährungen gespendet. Mit diesen Spenden will die Regierung alles Nötige kaufen: Trinkwasser, Lebensmittel, Medikamente, Drohnen und Schutzausrüstung für die Soldaten, wie etwa Westen, Helme oder Nachtsichtgeräte.
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