Der amerikanische Technologie-Gigant IBM hat beim US-Patent- und Markenamt ein Patent für einen blockchain-fähigen Webbrowser angemeldet.
Gemäß einer am 6. August veröffentlichten Anmeldung hat IBM eine Patentanmeldung für ein System eingereicht, das Webbrowser-Ereignisse in einer Blockchain speichert. Der in der Einreichung beschriebene Browser sammelt Informationen während Webbrowsersitzungen und überträgt sie an Peers in einem Peer-to-Peer-Netzwerk, um die Ereignisse des Browser auf einer Chain zu speichern.
Beispiele für Daten, die in einer Chain gespeichert werden könnten, sind unter anderem besuchte Websites, Lesezeichen, Suchbegriffe, Cookies, Geolocation und eine Aufzeichnung von Browser-Sicherheitspatches. Der Autor der Einreichung sagt:
„Die vorliegende Erfindung bietet ein System zum Speichern von Browsing-Informationen, sodass die Privatsphäre gewahrt bleibt und die Privatsphäre eher in die Hände eines Benutzers als eines Dritten gelegt wird." ”
Anfang dieses Monats starteten IBM und das Blockchain-Unternehmen Chainyard ein neues Blockchain-Netzwerk für das Management von Lieferketten. Zu den Gründungsmitgliedern des Trust Your Supplier-Netzwerks gehören auch das amerikanische Brauunternehmen Anheuser-Busch InBev, die Technologieunternehmen Cisco, Lenovo, Nokia, Schneider Electric, das britische Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline und das Telekommunikationsunternehmen Vodafone.
Wie Cointelegraph im Juni berichtete, hat das norwegische Internetbrowser-Unternehmen Opera die iOS-Version seines blockchain-fähigen mobilen Webbrowsers Opera Touch auf den Markt gebracht. Im Mai wurde die in Opera integrierte Krypto-Wallet auch für Tron- (TRX) und TRC-Standard-Token unterstützt.
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