Tether unterstützt Peter McCormack bei seiner Verteidigung gegen Craig Wright

Der marktführende Stablecoin-Herausgeber Tether hat angekündigt, dass er den Krypto-Podcaster Peter McCormack bei dessen Rechtsstreit gegen Craig Wright unterstützen wird.

Stuart Hoegner, der Chef-Justiziar von Tether und der angehörigen Kryptobörse Bitfinex, hat am 8. November bekanntgegeben, dass Tether Wrights Behauptung, Satoshi Nakamoto und damit der Gründer von Bitcoin (BTC) zu sein, ebenfalls ablehnt. So erklärt Hoegner:

„Wright hatte bereits eine Vielzahl an Gelegenheiten, um zu beweisen, dass er Satoshi ist, konnte dies allerdings bisher nicht zweifelsfrei belegen.“

Wie Cointelegraph im April berichtet hatte, hat der Bitcoin SV (BSV) Fürsprecher Craig Wright eine Anklage wegen Verleumdung gegen McCormack angestrengt, da dieser ihm vorwirft, fälschlich zu behaupten, dass er (Wright) Bitcoin-Gründer Satoshi Nakamoto sei. Die Einreichung dieser Klage hatte in der Krypto-Community für Wirbel gesorgt, da diese größtenteils auch bezweifelt, dass es sich bei Wright um Nakamoto handelt. Dementsprechend hatten mehrere Kryptobörsen daraufhin seine Bitcoin-Version (BSV) aus ihren Notierungen genommen.

Unterstützung von Tether hat einen langen Atem

Wie Tether Justiziar Hoegner mitteilt, unterstützt der Herausgeber des gleichnamigen Stablecoins McCormack bei seinem Rechtsstreit. Dahingehend betont er, dass diese Unterstützung über bloße Worte hinausgeht, konkretisierte jedoch nicht, wie diese denn genau aussieht:

„Rechtsstreitigkeiten können langwierig und teuer werden, aber wir haben einen langen Atem. Wir bewundern den Mut von Peter McCormack und wollen ihn bei seiner Verteidigung in diesem aberwitzigen Prozess unterstützen.“

Wright ist derweil auch in andere Gerichtsprozesse verwickelt, in einem davon wird er von seinem ehemaligen Geschäftspartner David Kleinman verklagt. Wie Cointelegraph zuletzt berichtet hatte, ist Wright nicht in der Lage, die geforderte Streitsumme von 500.000 BTC (4,4 Mrd. US-Dollar) zu bezahlen.