Craig "Satoshi" Wright verklagt Podcaster wegen Verleumdung

Der leitende NChain-Wissenschaftler und Bitcoin SV (BSV)-Befürworter Craig Wright hat in Großbritannien eine Verleumdungsklage gegen den Kryptowährungs-Podcaster Peter McCormack eingereicht. Der Podcaster twitterte am 18. April ein Foto des gerichtlichen Schreibens.

Der Grund für die Klage sei, dass McCormack Wright des Betruges bezichtigt habe. Ein weiterer Grund sei, dass McCormack diesem auch vorgeworfen habe, zu lügen, wenn er sagt, dass er Satoshi Nakamoto, der Schöpfer von Bitcoin (BTC), sei. Laut der auf den BSV fokussierten Krypto-Nachrichtenplattform CoinGeek soll die Klage "McCormack daran hindern, weiterhin falsche Behauptungen aufzustellen und zu behaupten, dass Wright nicht die Person hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto ist".

Darüber hinaus verlangt Wright auch eine Entschädigung in Höhe von über 115.000 Euro sowie die Übernahme der Anwalts- und Gerichtskosten. Wrights Anwälte sollen dem Angeklagten am Donnerstag persönlich eine Benachrichtigung zukommen lassen haben und wollen die Klage nächste Woche einreichen.

Der Kläger glaubt, wie aus der Klage hervorgeht, dass die Angriffe auf ihn in Wirklichkeit Bitcoin Satoshi Vision schaden sollen. Im Bericht heißt es:

"Wright behauptet, dass BSV das eigentliche Angriffsziel sei, da dieser Coin on-chain äußerst skalierbar ist. Damit sei dieser eine existenzielle Bedrohung für die Zukunft anderer Kryptowährungen, deren fehlerhaftes Design dazu führe, dass sie den Anforderungen einer globalen Finanzplattform hinsichtlich der Skalierung nicht gerecht werden."

Wie Cointelegraph kürzlich berichtete hat die große Kryptowährungsbörse Binance den BSV denotiert. Grund dafür war ein ähnlicher Fall, in dem Wright gegen den anonymen Twitter-Benutzer, der die Initiative Lightning Torch gestartet hatte, vorging.

Die Kryptobörse Kraken und der zentralisierte Krypto-Swap-Dienst Shapeshift haben den BSV ebenfalls denotiert. OKEx hingegen hat angekündigt, den Coin nicht denotieren zu wollen.