Das XYO Network ermöglicht jedem, sein Smartphone zur Edge-Node auf einer Proof-of-Origina (PoO) Blockchain zu machen, die die sogenannte Bound-Witness-Technologie einsetzt. Dafür braucht es lediglich die zugehörige App namens „COIN“. Über COIN können die Nutzer „Geomining“ betreiben indem sie am Dezentralisierten XYO-Netzwerk teilnehmen, wodurch sie wiederum Krypto-Guthaben verdienen.

Was kompliziert klingt, ist eigentlich ganz einfach: Geomining meint, dass aus Ortsdaten in der echten Welt und durch Interaktion mit anderen Geominern digitale Daten gewonnen werden. Dadurch bekommen die Nutzer der COIN-App wiederum COIN-Tokens gutgeschrieben, die sie später für XYO-Tokens oder andere Kryptowährungen einlösen können.

Die firmeneigene Kryptowährung XYO wurde jüngst auf der führenden Kryptobörse Coinbase in die Notierung genommen und ist der Utility-Token des XYO-Netzwerks. Das eigentliche Ziel des Krypto-Projekts ist es, das Ortsdaten-Netzwerk stetig zu vergrößern, und damit Ortsdaten aus der echten Welt für Blockchains bzw. deren Smart Contracts und andere Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Ein Beispiel: Ein Einzelhändler könnte das XYO Network nutzen, um zu vergleichen, ob an seinem Laden genauso viele Passanten vorbeikommen wie bei der Konkurrenz. Auch die Meinung zu sozialpolitischen Themen anhand des Wohnorts könnte hierdurch zum Beispiel genau abgebildet werden. Es gibt eine Vielzahl an Anwendungsfällen für die COIN-User relevante Daten erheben können, wofür sie natürlich belohnt werden.

Für erste COIN-Nutzer macht sich dies bereits bezahlt. So konnte ein amerikanischer Softwareentwickler, der zugleich einer der erfolgreichsten Nutzer des Netzwerks ist, genug Krypto-Belohnungen sammeln, um damit seine 30-jährige Hypothek zu tilgen. Auch eine Fallstudie mit 500 COIN-Nutzern zeigt ein ähnliches Bild, so konnte ein Nutzer mit seinem verdienten Guthaben eine Monatsmiete bezahlen, während ein anderer sich dadurch den Umzug und ein neues Auto finanzieren konnte.

Was ist das XYO Network?

Neben dem Generieren von Krypto-Belohnungen soll die App jedoch noch einen anderen Zweck erfüllen. So dient die COIN-App zugleich auch als „Sentinel“ und „Bridge“ für das XYO-Netzwerk.

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Sentinels sind physische Geräte wie ein Smartphone oder das eigens entwickelte XYO SentinelX, das Ortsdaten und andere relevante Daten wie Geschwindigkeit und Höhe an das Netzwerk übermitteln. Wenn sich zwei Sentinels in unmittelbarer Nähe voneinander befinden, dann merken sie dies und bestätigen damit jeweils den Standort des anderen bzw. dessen Daten. Dieser Vorgang wird auch als „Bound Witness“ bezeichnet.

Eine Bridge kann ebenfalls ein Smartphone oder das XYO BridgeX sein, und solche Bound-Witness-Interaktionen durchführen. Sobald die Interaktionen signiert sind, werden sie an den sogenannten Archivist im XYO Network weitergereicht, der diese Daten wortwörtlich archiviert. Der Diviner, das letzte Glied der Kette, kann diese Daten dann passend zu den gestellten Anfrage verarbeiten, und reicht die gesuchten Antworten wiederum an Smart Contracts einer Blockchain oder die APIs von Unternehmen weiter.

Das Netzwerk expandiert

Mit mehr als 2 Millionen Downloads ist die COIN inzwischen schon eine der größten Apps der Kryptobranche. Damit kann sie auf eine hohe Anzahl an Nodes zurückgreifen, die aktiv Daten für das XYO-Netzwerk sammeln. XYO verifiziert und verarbeitet diese Daten, um sie dann in relevante Informationen umzuwandeln, die einen Mehrwert für Unternehmen auf der ganzen Welt haben können.

Erprobte COIN-Nutzer lassen die App für mehr als drei Stunden pro Tag laufen, was im Durchschnitt einer höheren täglichen Nutzung pro Kopf entspricht als die von sozialen Medien. „Alle Daten, die die Nodes sammeln, haben einen Mehrwert für das XYO Network und dessen Nutzer“, wie das Projekt dahingehend zusammenfasst.

XYO verweist auf eine Reihe an Branchen, darunter Flughäfen, Krankenhäuser, Onlinehandel, Versicherungen, Autovermietungen und Sicherheitsfirmen, für die das eigene Oracle-Network mehr als nützlich sein kann.

„Die Blockchain-Technologie ermöglicht es, dass Daten dauerhaft aufbewahrt und miteinander verknüpft werden, wodurch besonders fehleranfällige Prozesse präzise nachverfolgt und zuverlässig überwacht werden können“, wie XYO abschließend zu bedenken gibt.

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