Tron-Gründer Justin Sun deutet "offizielle" Zusammenarbeit mit Ethereum an

Der Tron (TRX)-Gründer und CEO Justin Sun sagt, er glaube, dass das Tron-Ökosystem in diesem Jahr "offiziell" mit Ethereum (ETH) zusammenarbeiten werde. Sun äußerte dies in einem Interviews im Rahmen des Podcast The Crypto Chick am 6. April.

Genauer gesagt, sagte Sun, er denke, dass "Tron mit Ethereum sogar noch in diesem Jahr zusammenarbeiten, offiziell zusammenarbeiten" werde. Auf eine Frage zu den jüngsten Tweets des Ethereum-Mitbegründers Vitalik Buterin über Tron antwortete Sun, er sei der Meinung, dass Wettbewerb "ein besseres Produkt" hervorbringe. Sun fügte ebenfalls hinzu:

"Ich denke, dass wir in Zukunft sogar mit vielen Ethereum-Entwicklern und auch mit den Unternehmen, die auf Ethereum aufbauen, zusammenarbeiten werden, um die Branche zu verbessern."

Sun kündigte auch an, dass im zweiten Quartal 2019 eine Second-Layer-Skalierbarkeitslösung für Tron eingeführt werde. Diese, wie er behauptet, würde den Transaktionsdurchsatz um mindestens das hundertfache steigern und die Gebühren drastisch senken. Sun hatte kürzlich etwas über die Lösung namens Sun Network getwittert. Dabei hat er allerdings kein konkretes Startdatum genannt.

Im Podcast kündigte Sun ebenfalls an, dass die auf Tron basierende Version des Stablecoin Tether (USDT) am 9. April herauskommen soll. Sun behauptete, dass die Tron-Version von diesem bekannten Stablecoin kostengünstigere und schnellere Transaktionen ermöglichen würde, als das auf Bitcoin (BTC) basierende Omni-Protokoll USDT.

Sun gab auch bekannt, dass Tron im zweiten Quartal dieses Jahres ein "neues Netzwerk mit einer Datenschutzoption" einführen werde, das auf der Technologie hinter dem Altcoin Zcash (ZEC) basiere.

Wie Cointelegraph im März berichtete, haben die beiden großen Kryptobörsen Huobi Global aus Singapur und OKEx aus Malta angekündigt, die auf Tron basierende Version des USDT unterstützen zu wollen.

Am Freitag hat Radar angekündigt, dass es neue Entwicklerwerkzeuge für das Blockchain-Skalierbarkeitstool Lightning Network auf den Markt bringen wolle. Radar ist das Startup hinter der dezentralisierten Börse Radar Relay, die im vergangenen Jahr umgerechnet rund 8,9 Mio. Euro aufgebracht hatte.