Tulpen, Blasen, Nachrufe: Ein Blick auf die FUD bei Kryptowährungen

In einer kurzen Zeitspanne von neun Jahren hat Bitcoin Kryptowährungen in das Mainstream-Bewusstsein gedrängt, indem er die Finanzwelt erschüttert hat.

Seit ihrer Einführung im Jahr 2009 hat die überragende Kryptowährung den traditionellen Banken und Finanzinstituten Steine in den Weg gelegt und den Weg für die Schaffung einer Vielzahl von branchenbildenden virtuellen Währungen und Blockchain-basierten Innovationen geebnet.

Für Bitcoin oder andere Kryptowährungn war das aber deshalb noch lange kein Spaziergang. Dramatische Höhen und erschütternde Tiefen haben in den letzten neun Jahren dazugehört.

Die Volatilität der Kryptowährungen hat mehr als nur ein paar Kritiker hervorgebracht und wir haben eine Reihe von Schlagzeilen gehabt, die den "Tod" von Bitcoin und Kryptowährungen im Allgemeinen verkündet haben.

Diese Nachrufe stammen von einer Vielzahl von Branchenexperten und Kommentatoren. Sie sind zwar fast immer subjektiv, aber sind Zeugnis einer negativen, Angst einflößenden Mentalität, die von den technologischen Durchbrüchen ablenkt, die die Blockchain-Technologie ermöglicht hat.

Werfen wir einen Blick auf einige der Fälle, bei denen Mainstream-Medien den Tod von Bitcoin signalisiert haben und untersuchen wir, was Mitte 2018 in der Branche so vorgeht.

SCHLAGZEILEN

Eine kurze Geschichte über Bitcoin-Tode.

Es ist nicht schwer, Artikel zu finden, die Bitcoin und Kryptowährungen scharf kritisieren - man werfe nur einen Blick auf 99bitcoins.com. Dort findet sich eine Übersicht über Bitcoin-Nachrufe, in der aktuell über 300 solcher Nachrichten festgehalten wurden.

Die älteste Schlagzeile, die das Ende von Bitcoin ankündigt, ist ein Artikel mit dem Titel "Warum Bitcoin keine Währung sein kann", der 2010 in einem Blog mit dem Titel The Underground Economist veröffentlicht wurde. Im Wesentlichen verwies der Autor auf den ständig schwankenden Wert von Bitcoin als Hauptgrund, warum er nicht als Währung angesehen werden sollte.

"Bitcoin hat es zwar geschafft, sich in begrenztem Umfang selbst zu festigen, aber es fehlt ein Mechanismus, um mit Nachfrageschwankungen umzugehen. Die steigende Nachfrage nach Bitcoin wird dazu führen, dass die Preise für Bitcoin sinken (Deflation), während die sinkende Nachfrage diese steigen lässt (Inflation)".

Seitdem ist die Zahl der Schlagzeilen, die besagen, dass Bitcoin zum Scheitern verurteilt sei, von Jahr zu Jahr gestiegen. 2017 gab es insgesamt 118 Bitcoin-Nachrufe.

Diese Nachrufe sind Artikel, die den Untergang von Bitcoin vorhersagen. Diese basieren meist auf Annahmen oder Zitaten von einer Vielzahl von Kommentatoren. Darunter fallen auch Erwähnungen von Betrug, Ponzi-Systemen und Geldwäsche und eigentlich alles, was negativ genug ist, um die Zukunft von Bitcoin schlecht zu reden.

Während die schiere Zahl der Artikel, die den Tod von Bitcoin vorausgesagt haben, ganz lustig sein mag, macht ein Blick auf die Liste der Schlagzeilen aus verschiedenen Publikationen einen ganz anderen Eindruck.

Kleine Blogs wie derjenige, dem der erste Bitcoin-Todesartikel zugeschrieben wird, haben eine begrenzte Reichweite und werden wahrscheinlich keinen tiefgreifenden Einfluss auf die Stimmung einer großen Gruppe von Menschen haben.

Mit der zunehmenden Anzahl dieser Artikel steigt jedoch auch das Kaliber und das Profil der Publikationen, die diesen Inhalt produzieren.

Bitcoin- und Ethereum-Nachrufe - Jahr für Jahr

Mainstream-Wahn

CNBC hat sich in den letzten Jahren intensiv mit Kryptowährungen beschäftigt, wobei der Inhalt ziemlich objektiv ist, da sowohl über positive als auch negative Dinge über die Industrie gesagt werden.

CNBC ist damit die Quelle zahlreicher Interviews gewesen, bei der verschiedene Quellen Bitcoin als Blase und Ponzi-Schema bezeichnet haben und versucht haben, vorherzusagen, wie er zusammenbrechen würde.

Das aufschlussreichste Beispiel dafür war der CEO von JPMorgan Jamie Dimon, der Bitcoin mit dem niederländischen Tulpen-Wahn verglichen hat, bevor er eine Explosion auf CNBC vorhersagte. Vielleicht war die Auswirkung, die Dimons Aussagen auf den Bitcoin-Kurs hatten noch aufschlussreicher. Denn dieser ist nach den Kommentaren des amerikanischen Geschäftsführers gefallen:

"Das ist schlimmer als Tulpenzwiebeln. Das endet nicht gut. Jemand wird noch umkommen. Währungen haben staatliche Unterstützung. Das wird eine Explosion."

Im November 2017 veröffentlichte Bloomberg einen Artikel, in dem über eine Reihe von verschiedenen Faktoren spekuliert wurde, die Bitcoin möglicherweise aus dem Gleichgewicht bringen könnten, während er im Dezember auf dem Weg zum Hoch von 20.000 US-Dollar (17.000 Euro) war.

Der Artikel zitierte mehrere Quellen, die auf die Anzahl der Altcoins, Regulierungen, Cyberangriffen und die Einführung von Derivaten als Fallstricke zu Bitcoins Kurs- und Popularitätsanstieg hinweisen.

Gerede über Blasen

The Guardian veröffentlichte im November 2017 einen Leitartikel, der den Kurs von Bitcoin als Blase bezeichnete und auf die Kosten des Mining hinwies, die Unterstützung seitens von Prominenten kritisierte und starke Aussagen über Bitcoins primären Gebrauch als Mittel zum Kauf von Drogen und Lösegeldzahlung online machte.

Der Forbes-Autor Jay Adkisson schrieb ein OP-ed, das die Art und Weise beschrieb, wie Bitcoin derzeit als Betrug verkauft wird. Der Schreiber zerlegte Bitcoin zu einer Kernexistenz als Zahl, die keinen Eigenwert habe.

Er fuhr fort, dass es den Kryptowährungen an "Einzigartigkeit" mangele, womit er auf die schiere Zahl der existierenden Kryptowährungen hinwies.

Der Telegraph veröffentlichte letztes Jahr auch eine Reihe von Artikeln, in denen er die "Blasen"-Rhetorik, die 2017 zu Ende ging, auf den Punkt brachte. Abhishek Parajuli holte zu einem mächtigen Schlag in seinem OP-ed auf die Plattform aus und nannte die wilde Volatilität, wenig Nutzen als Tauschmittel sowie langsame Transaktionsgeschwindigkeiten:

"Bitcoins sind also, abgesehen vom Hype, Lottoscheine. Sie haben keinen zugrundeliegenden Nutzen. Wenn sich der Rauch legt, werden die, die diese halten, verbrannt sein."

Der Wall Street Journal-Autor James Mackintosh schaltete sich Mitte September 2017 in die Debatte über den Wert von Bitcoin ein. Im Wesentlichen beschäftigte sich der Schreiber mit der Vorstellung, dass Bitcoin zum digitalen Gold als Wertaufbewahrungsmittel geworden ist.

Er behandelte die Annahmen eines Ökonomen sowie einen Vergleich mit dem Goldpreis und meinte, dass Bitcoin eine sehr geringe Chance hat, Gold als Wertaufbewahrungsmittel zu ersetzen.

Diese Artikel können zwar gut recherchiert und überzeugend in ihrer Präsentation sein, aber es ist schwer, auch nur einen einzigen zu finden, der überzeugende Beweise dafür liefert, dass Bitcoin insgesamt scheitern würde. Einige haben Kurskorrekturen genau vorhergesagt, aber die Artikel, die den Tod von Kryptowährungen ankündigen, müssen erst noch bewiesen werden.

ETH und der Rest

Bitcoin hat in den letzten neun Jahren zwar zweifellos eine weitaus größere Anzahl an negativen Medien erhalten, aber er ist dennoch nicht allein.

Ethereum, die zweitgrößte Kryptowährung hinsichtlich der Marktkapitalisierung, steht seit seiner Einführung im Jahr 2015 ebenfalls im Fadenkreuz der Schwarzmaler. Digiconomist hat auch eine Liste von Ethereum-Nachrufen zusammengestellt, die seit 2015 bis zu 16 solche zählt.

Der erste dieser Artikel wurde auf einem Blog namens WallStreetTechnologist veröffentlicht, der vom sich selbst als ehemaligen Wall Street-Technologen beschreibenden Jerry David betrieben wurde. Im Dezember 2015 geschrieben, war David der Meinung, dass Ethereum seine Plattform aufgrund einer Reihe von Faktoren nicht eröffnen würde:

"Zu ehrgeizige Ziele, zu komplexes System, um das zu schaffen und zu viel Geld für jemanden, der wenig Geschäftserfahrung hat."

Drei Jahre später hat Ethereum all diese Bedenken mit Nachdruck ausgeräumt. Diese Reise war jedoch von einigen kritischen Momenten geprägt.

Im Juni 2016, nach dem Start von DAO, fanden Cyber-Kriminelle eine Schwachstelle, die den Diebstahl von 3,6 Millionen ETH-Token im Wert von damals rund 51 Millionen Euro ermöglichte. Wie ArsTechnica berichtete, bedrohte der Angriff ernsthaft die Existenz von Ethereum.

Fast ein Jahr später nutzte ein Hacker einen Fehler in der auf Ethereum basierenden Plattform Parity aus und konnte ETH im Wert von 29 Millionen Euro stehlen. Die Plattform wurde einigermaßen von "White-Hat-Hackern" gerettet, die andere Parity-Kontogelder abfließen ließen, um sie gegen den anfänglichen Hacker zu schützen, damit er nicht noch mehr ETH stehlen kann.

Das führte dann dazu, dass die Website Nulltx einen Teil der Schuld für den Parity-Multisignatur-Fehler Ethereum selbst zuschrieb.

“Smart-Contracts, die oft als die Eckpfeiler beim Angebot von Ethereum betrachtet werden, sind schlichtweg nicht sicher. Das waren sie am ersten Tag schon nicht und sind es heute auch noch nicht. Während die meiste Zeit alles in Ordnung zu sein scheint, zeigt der Parity-Multisignatur-Fehler, wie einfach es manchmal ist, diese Verträge aus finanziellen Interessen heraus zu manipulieren oder einfach nur, um andere zu ärgern."

Diese Ereignisse mussten zwar mit Sicherheit negative Kritik auf sich ziehen, aber dennoch hatte Ethereum eine weitaus geringere Anzahl von Nachruf-Artikeln.

Ripple, die drittgrößte Kryptowährung nach Marktwert, wurde ebenfalls scharf kritisiert. Bloomberg kritisierte die Firma für den Versuch, XRP an verschiedenen Börsen zu notieren, und im Gegensatz dafür finanzielle Anreize zu bieten.

Im Januar sagte Technology Review vom MIT, dass Investoren auf den Ripple-Zug aufgesprungen seien, in der Hoffnung, dass er der "nächste" Bitcoin werden würde. Im Artikel heißt es, dass die Anzahl der Investitionen in das Blockchain-basierte, grenzüberschreitende Zahlungssystem hochgetrieben wurde und dass das Projekt auf lange Sicht noch scheitern könnte.

EOS, die fünftgrößte Kryptowährung hinsichtlich der Marktkapitalisierung, hat bis zu seinem Start im Juni einen große Anzahl an herabsetzender Berichterstattung verzeichnen müssen.

Wie Cointelegraph in seiner Rezension berichtete, wurde das Blockchain-basierte Betriebssystem für den Token-Tausch, der nach einem einjährigen ICO erforderlich war, sowie für das delegierte Proof-of-Stake-System kritisiert.

Ethereum-Gründer Vitalik Buterin und der Leiter der technischen Abteilung bei EOS Dan Larimer hatten ausführliche Online-Debatten für ihre jeweiligen Konsensprotokolle geführt, die beide Blockchain-Plattformen ins Rampenlicht rückten.

Auch andere Kryptowährungen stehen vielen pessimistischen Prognosen gegenüber. Altcoinobituaries ist beispielsweise eine Website, die den Marktwert einer Reihe von Kryptowährungen verfolgt und Vorhersagen über ihr bevorstehendes Ende macht.

SCHLAGZEILEN

2018 – Krypto immer noch am Ringen

Nach einem dramatischen Hoch im Dezember 2017 sah sich Bitcoin inmitten der Ungewissheit von Regulierungen und mildernden Faktoren auf der ganzen Welt sechs Monate lang mit einer schwierigen Volatilität konfrontiert.

Bis Juni 2018 wurden 69 dieser Bitcoin-Untergangs-Posts veröffentlicht, wie aus der 99-Bitcoins-Liste hervorgeht. Eine Reihe von Schlagzeilen bezeichnen Kryptowährungen nach wie vor als Blase und nennen verschiedene Quellen, die deren Untergang vorhersagen.

Der Wirtschafts-Nobelpreisträger Robert Shiller folgte dem Beispiel Dimons und verglich Bitcoin mit dem "Tulpenwahn" in einem Interview mit CNBC im Januar:

"Er hat überhaupt keinen Wert, es sei denn, man ist sich allgemein darüber einig, dass er einen Wert hat. Andere Dinge wie Gold hätten zumindest einen gewissen Wert, wenn die Leute es nicht als Investition sehen würden. Es erinnert mich an den Tulpenwahn in Holland in den 1640er Jahren, und so stellt sich nun die Frage, ob dieser zusammengebrochen ist? Wir zahlen auch heute noch für Tulpen und manchmal werden sie teuer. Bitcoin könnte völlig zusammenbrechen und in Vergessenheit geraten und ich denke, das ist sehr wahrscheinlich, aber er könnte noch lange präsent bleiben, er könnte in 100 Jahren noch hier sein."

Das MIT Technology Review veröffentlichte im April einen Artikel, der drei verschiedene Möglichkeiten untersuchte, wie Kryptowährung letztlich in die Knie gezwungen werden könnte. Diese seien eine Regierungsübernahme, eine Facebook-Übernahme oder die Schaffung von Millionen von Token, die Bitcoin letztendlich irrelevant machen.

Reuters zitierte den Gouverneur der Bank of England Mark Carney in einer Bewertung, in der es hieß, dass Bitcoin als Währung "gescheitert" sei. Carney sagte den Studenten der Londoner Regent University im Februar, dass die Mängel der Kryptowährungen deutlich zu sehen seien:

"Bei den traditionellen Aspekten des Geldes sind Kryptowährungen bisher ziemlich gescheitert. Die Tatsache, dass sie überall auf der Welt sind, machen sie nicht zum Wertspeicher. Niemand nutzt sie als Tauschmittel”

Etwa zur gleichen Zeit lautete eine Forbes-Schlagzeile "Ist Bitcoin auf dem Weg zur Null?". In diesem Artikel untersuchen sie eine Reihe von Gründen, warum Bitcoin einen so dramatischen Wertverlust erlebt hatte. Der Artikel konzentrierte sich auf die Mängel von Bitcoin in Bezug auf Ethereum - hauptsächlich die Transaktionsgebühren und Governance-Fragen.

Der Autor zitierte die Arbeit des promovierten Ökonomen Eli Dourado über Ethereum, die die weitaus günstigeren Transaktionskosten bei der Ethereum-Blockchain hervorhob. Darüber hinaus wurde auch die Governance von Bitcoin und deren Weiterentwicklung als Anlass zur Besorgnis genannt:

"Bitcoin war nicht in der Lage, seine Probleme bei der Skalierung in der Chain wirklich zu lösen. Seine Community hat abweichende Stimmen, insbesondere Mike Hearn, Gavin Andresen und Jeff Garzik, entfremdet, ausgegrenzt und verfolgt. Das Kern-Entwicklungsteam wurde von einer ideologischen Fraktion eingenommen, die sich im Namen der Dezentralisierung nur für die Off-Chain-Skalierung einsetzt. Diese Fraktion hat die Konsensskalierungsvereinbarungen untergraben und den Ruf eines jeden, der auf eines der oben genannten Probleme hinweist, zunichte gemacht."

Vor kurzem ging der berühmte Investor Warren Buffett so weit, Bitcoin in einem Interview mit CNBC als "Rattengift" zu bezeichnen:

"Was Kryptowährungen angeht, kann ich mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass sie ein böses Ende nehmen werden. Wenn ich einen Fünfjahres-Put für jede der Kryptowährungen kaufen könnte, würde ich das gerne tun, aber ich würde niemals eine Short-Position eröffnen."

Diese Schlagzeilen waren sicherlich nicht nett zu Bitcoin und Kryptowährungen im Allgemeinen. Die Märkte wurden durchgehend mit Untergangs-Prognosen und spekulativen Bemerkungen bombardiert, wobei man sich den Ruf einiger Kommentatoren zu nutze gemacht hat.

Damit umgehen

Die Realität des Lebens ist, dass viele Dinge nicht in unserer Macht liegen. Das gilt besonders für die Art der Informationen und Nachrichten, denen wir Tag für Tag ausgesetzt sind.

Wie Cointelegraph im März berichtete, haben sich die Kryptowährungen in das Bewusstsein der Massen gekämpft. Das führte sogar dazu, dass einige der größten TV-Moderatoren, von Ellen Degeneres bis hin zu John Oliver, auf satirische, bizarre und womöglich schädliche Weise erklärt haben, was Bitcoin und Kryptowährungen eigentlich sind.

Was diese TV-Superstars beweisen, ist, dass die Industrie zu groß ist, um unbemerkt zu bleiben. Aber sie wird nach wie vor missverstanden und mit viel Gleichgültigkeit behandelt.

Es könnte schwer sein, dass die Tendenz, sich über Kryptowährungen lustig zu machen und sie schlechtzumachen, aufhört. Aber das wird sich mit der Zeit zeigen.

Nichtsdestotrotz werden die Mainstream-Medienportale - sei es Nachrichten oder Unterhaltung - weiterhin die Wahrnehmung von Millionen von Menschen gegenüber Kryptowährungen formen.

Ob die Meinung letztendlich positiv oder negativ sein wird, hängt davon ab, wie der Bereich wächst und seine Mängel in Angriff nimmt, um Vertrauen und Verständnis in der globalen Community zu schaffen.