Unilever: Pilotprojekt für Blockchain-Anzeigenkäufe zeigt Einsparpotential

Laut Luis Di Como, Executive Vice President für globale Medien bei Unilever, hat der Einsatz von Blockchain dem Unternehmen geholfen, Geld zu sparen. Dies berichtete die Nachrichtenseite Campaign am 26. September.

Das System ermögliche einen effizienteren Abgleich der Anzeigen. Es stelle sicher, "dass die vertraglich vereinbarten Vereinbarungen tatsächlich eingehalten werden", so Di Como..

Unilever arbeitet bei dem betreffenden Projekt seit 18 Monaten mit dem Computerriesen IBM zusammen. Es wird geschätzt, dass Unilever mit der Blockchain-Plattform zwei bis drei Prozent eingespart hat. 

Unilever will Blockchain-Programm ausbauen

Nach dem Test will Unilever das System skalieren und ein Konsortium mit dem Werbesoftwareunternehmen Mediaocean bilden. Di Como sagte dazu:

"Wir streben nicht nach einem neuen schillernden Werkzeug. Wir gehen unsere Regeln und Prinzipien durch, um wieder Vertrauen aufzubauen und volle Transparenz über alle unsere Aktivitäten zu schaffen. Es ist keine Kostensenkungsmaßnahme. Es geht darum, bessere Wege zu finden und Kapazitäten freizusetzen, um mehr in Strategie, Kommunikation und Medieninvestitionen zu investieren."

Wie Cointelegraph zuvor berichtete, hat IBM iX mit dem Softwarelieferanten Mediaocean einen Blockchain-basierten Tracker für digitale Medientransaktionen entwickelt.