UN-Projektdienst: Zusammenarbeit mit IOTA

Die Vereinten Nationen haben eine "Absichtserklärung" mit der Blockchain-Plattform IOTA unterzeichnet, um zu untersuchen, wie die Technologie die Effizienz steigern kann. Das bestätigten die beiden Parteien am 22. Mai.

In einer Presseerklärung über die Partnerschaft, an der das Büro der Vereinten Nationen für Projektdienste (UNOPS) beteiligt ist, sagte die Organisation, es gehe darum, Vermittler durch Blockchain überflüssig zu machen.

"Wir teilen eine Vision, in der Maschinen, Geräte, Sensoren und Menschen sich miteinander verbinden und kommunizieren - das ist die Welt der 'Industrie 4.0'", erklärte Yoshiyuki Yamamoto, der Sonderberater der UNOPS für Blockchain-Technologie. Er fügt hinzu:

"Eine Technologie zu nutzen, die es ermöglicht, dass diese Prozesse gleichzeitig und ohne einen Zwischenhändler ablaufen, wird unsere Mission als Organisation beschleunigen."

Zusammen mit IOTA wird die Organisation auch "Trainingsworkshops" und "Vordenker-Seminare" anbieten. Diese werde es zusätzlich zu "der Entwicklung spezifischer Proof-of-Concepts, um bestimmte Bereiche der UNOPS-Arbeit effizienter zu machen" geben.

Dieser Schritt ist eine weitere Implementierung von Blockchain bei der UNO, die in den letzten Jahren versucht hat, sie in mehreren Bereichen zu umzusetzen.

Im November 2017 gab es eine Partnerschaft mit dem World Identity Network, bei der es darum ging, ein digitales Identitätssystem zur Bekämpfung des Kinderhandels zu entwickeln. Zuvor im Juni haben die Vereinten Nationen das Ethereum-Netzwerk als Weg genutzt, um internationale Hilfe zu verteilen.