Western Union: Zusammenarbeit mit Stellar-Partner Thunes bei mobilen Wallet-Transfers

Der Zahlungsriese Western Union (WU) kooperiert mit dem Stellar (XLM)-Partner Thunes. Damit sollen WU-Kunden die Möglichkeit bekommen, Geld weltweit direkt in mobile Wallets zu transferieren. Das wurde in einer offiziellen Pressemitteilung am 21. März öffentlich gemacht.

Thunes ist der seit kurzem neue Handelsname von TransferTo - einem grenzüberschreitenden Zahlungsnetzwerk, das sich auf Schwellenländer konzentriert. TransferTo hatte zuvor mit dem Open-Source-Blockchain-Projekt Stellar zusammengearbeitet. Dabei wurde die Integration von Blockchain-Abwicklungen in seine Dienste getestet.

Laut der Pressemitteilung von Western Union wird sich die Partnerschaft mit Thunes darauf konzentrieren, es möglich zu machen, vom digitalen WU-Netzwerk oder von physischen WU-Standorten aus, Geld direkt in die mobilen Wallets der Empfänger zu überweisen.

Western Union betont, dass diese neue Funktion die finanzielle Integration weltweit vorantreiben soll, indem Menschen, die keinen Zugang zu Bankendienstleistungen haben, ein finanzieller Zugang erleichtert wird. Dasselbe gilt für jeden, der derzeit keine Unterstützung von traditionellen Finanzdienstleistern erhält.

Western Union hat kürzlich signalisiert, dass das Unternehmen empfänglicher für Blockchain-basierte digitale Währungen sei. Der Präsident für den globalen Geldtransfer bei WU hat dabei erklärt, das Unternehmen wäre "bereit, das zu unterstützen", wenn Kryptowährungen ein akzeptiertes Austauschmittel zwischen Einzelpersonen und Unternehmen werden sollten.

Abgesehen von Krypto erforscht Western Union bereits den Einsatz von Blockchain-Technologie und beteiligt sich an laufenden Tests mit Ripple, um den Kosten- und Zeiteffizienzwert des Blockchain-Abrechnungssystems von Ripple zu untersuchen.

Sechs internationale Banken haben kürzlich Absichtserklärungen unterzeichnet. Bei diesen wurde vereinbart, dass sie ihre eigenen, durch Fiat gestützten Stablecoins auf dem grenzüberschreitenden Zahlungsnetzwerk von IBM ausgeben würden, das auf Stellar basiert.