Wolf der Wall Street: Bitcoin kann auf 40.000 Euro steigen und dann wieder einbrechen

Jordan Belfort, umgangssprachlich als "Wolf der Wall Street" bekannt, hat Bitcoin in einem Video-Interview mit dem Unternehmer Patrick Bet-David, das am 31. Januar auf Bet-Davids Facebook-Seite gepostet wurde, erneut in Zweifel gezogen.

Belfort sagte gegenüber Bet-David, dass er nicht glaube, dass Bitcoin (BTC) per se ein Betrug ist und bezeichnet ihn als die Schöpfung von "Finanz-Anarchisten". Er glaubt jedoch, dass die Art und Weise, wie die Kryptowährung aufgebaut wurde, ein "perfekter Sturm für Manipulation" ist.

Belfort glaubt, dass der steigende Wert von BTC auf wilde Spekulation zurückzuführen sei. Der Grund dafür ist die unangemessene Verwendung der Kryptowährung:

"Etwas [BTC] wurde entworfen, um als Währung verwendet zu werden, und es wird als Investitionsvehikel verwendet [...] Als Währung ist Bitcoin weder bei 16.000 Euro noch bei 80 Euro nützlich."

Belfort äußerte sich negativ über das Potenzial zur Manipulation von Kryptomärkten aufgrund der Schlankheit des Marktes und verwies speziell auf den Fall von Olaf Carlson-Wee, einem frühen Anwender von BTC, der 2013 bei Coinbase in Krypto bezahlt wurde .

Laut Belfort verkaufte Carlson-Wee seine gesamten Bitcoins, kaufte Bitcoin Cash (BCH) und gab dann ein Fernsehinterview mit der Aussage, dass BTC tot sei und Bitcoin Cash die Zukunft sei, was seinen Wert in die Höhe schnellen ließ.

CT konnte nicht bestätigen, dass Carlson-Wee jemals erwähnt hat, dass er alle seine BTC für BCH verkauft hat. Er hat allerdings CNBC ein Interview über Ethereum gegeben, das einige Reddit-Nutzer missverstanden haben und geglaubt haben, dass Carlson-Wee all seine Anteile auf Ether verlagert hat.

Belfort erklärte, dass Bitcoin seiner Meinung nach ein "Wolf im Schafspelz" sei. Er sagt voraus, dass er "sogar auf 40.000 Euro steigen könnte", bevor er letzten Endes auf Null fallen werde. Dessen sei er sich sicher.

Im September 2017 hatte Belfort gesagt, Bitcoin sei problematisch, weil Hacker auf diese Weise leicht virtuelle Währungen stehlen könnten. Im Oktober kommentierte er, dass ICOs der "größte Betrug aller Zeiten" seien.

Belfort hat Bet-David gegenüber gesagt, dass er "keinen Penny" in Kryptowährungen investiert habe.