Investment-Gigant BlackRock glaubt an

Der weltweit führende Kapitalanleger BlackRock hat seine optimistische Prognose für Kryptowährungen in einem wöchentlichen Kommentar vom 26. Februar weitergeführt. Man sehe eine "breite Verwendung" von Krypto in der Zukunft.

Der Investment-Gigant, welcher Anlagen im Wert von 4,64 Trillionen Euro (5.7 Trillionen US-Dollar) verwaltet, glaubt, dass es noch eine Weile dauern wird, bis sich die Volatilität von Kryptowährungen so weit gelegt hat, dass sie in traditionellen Portfolios aufgenommen werden können.

Der Report endet folgendermaßen:

"Unsere Schlussfolgerung: Wir sehen, dass sich Kryptowährungen zukünftig mit zunehmender Reife der Märkte weiter verbreiten werden. Augenblick sind wir jedoch der Meinung, dass sie nur von jenen in Erwägung gezogen werden sollten, die mit den potentiellen allumfassenden Verlusten umzugehen können".

Mit der stillen Unterstützung für Bitcoin und dem Glaube an das Potential von Krypto-Anlagen im Allgemeinen unterscheidet sich BlackRock auffällig von anderen Größen der Finanzindustrie.

Wie Cointelegraph Ende Januar berichtete, war die Chefstrategin für Multi-Anlagen des Unternehmens mit Kommentaren an die Öffentlichkeit gegangen, dass Krypto bei "näherem Hinsehen" für eine "interessante Entwicklung" gehalten werde.

Das andauernde Interesse, trotz schwieriger Zeiten, sei laut Isabelle Mateos Y Lago der Beweis dafür, dass hinter dem Phänomen "tatsächlich etwas stecke".

Man trifft allerdings auch auf robuste Gegenmeinungen. Charlie Munger, der stellvertretende Vorsitzende von Berkshire Hathaway, beschrieb Bitcoin diesen Monat als “absolute idiotisch” und Investieren in Krypto als “ekelhaft.”

Beim Thema Blockchain sieht BlackRock dann ähnliche Hindernisse was die globale Markterschliesung betrifft. 

"Eine einzige Blockchain-basierte, geteilte Finanzdatenbank könnte Ineffizienzen und Risiken eliminieren, die durch menschliche Prozesse entstehen, aber für die Übernahme in großem Stil brauch es einen massive Sprung im Bereich Softwareentwicklung und ein gut durchdachtes Wartungsmodell... Blockchain hat noch einige bedeutende Hürden zu überwinden, bevor er seine vielversprechende Zukunft erreicht."

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