Der in Berlin ansässige Krypto-Verwahrer Finoa hat bei einer Seed-Finanzierungsrunde frisches Kapital in Millionenhöhe erhalten. Dies teilte das Unternehmen in einer am 7. Januar veröffentlichten Pressemitteilung mit.

Zu den neuen Anteilseignern bei Finoa gehören die Investoren Venture Stars, Coparion und Signature Ventures. Wie Finoa in der Pressemitteilung schreibt, soll mit Hilfe der Finanzspritze das Geschäftsmodell ausgebaut werden. Man wolle sich in Europa als Anbieter von Krypto-Verwahrlösungen etablieren.

Fokus auf institutionelle Investoren

Finoa bietet auf institutionelle Kunden zugeschnittene Lösungen für digitale Vermögenswerte. Dazu gehören eine Krypto-Verwahrlösung, Brokerage sowie Lending-, Staking- und Investment-Services für Crypto Assets.

In Deutschland gelten für Krypto-Verwahrer wie Finoa seit einer durch den Bundestag 2019 verabschiedeten Gesetzesänderung inzwischen strengere Regeln. Unternehmen, die Verwahr-Dienste für die seit dem 1. Januar als Kryptowerte regulierten Vermögenswerte anbieten, benötigen künftig eine BaFin-Lizenz. Anbieter wie Krypto-Börsen, Wallet-Anbieter und andere Custodians haben dadurch zusätzliche Pflichten, profitieren aber gleichzeitig von mehr Rechtssicherheit.

Bereits in Deutschland aktiven Krypto-Verwahrern wie Finoa räumt der Gesetzgeber eine Übergangsfrist bis zum 30.11.2020 ein. Erst danach müssen diese eine BaFin-Lizenz vorweisen.

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