Binance gibt bei UN-Konferenz Blockchain-basierte Spenden-Website bekannt

Die Blockchain Charity Foundation (BCF), ein soziales Projekt der weltgrößten Krypto-Börse Binance, hat ihre Blockchain-gesponserte Spendenplattform vorgestellt, die am Freitag, den 26. Oktober veröffentlicht wurde.

Das Spendenprojekt wurde am 24. Oktober während des Welt-Investitionsforums der UN- Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) in Genf, Schweiz, bekannt gegeben.

Auf dem Forum nahm der CEO von Binance Changpeng Zhao - auch bekannt als CZ - an der Blockchains for Sustainable Development Session teil. Er sagte, dass Binance alle operativen Gebühren auf der neuen BCF Blockchain Wohltätigkeits-Website decken werde und fügte hinzu, dass alle Spenden direkt an die Begünstigten gehen. Zhao sagte auch, dass Blockchain-Technologie helfen würde, die Transparenz bei Spenden zu verbessern.

Laut Binance wird BCF seine Spendenplattform zunächst nutzen, um Spenden für die Opfer von Überschwemmungen und Erdrutschen in Ost-Uganda zu sammeln. Auch das dezentrale Blockchain-Projekt der TRON-Stiftung hat BCB eine erste Spende von 2,6 Millionen Euro zugesagt.

Laut der Website des Projekts akzeptiert BCF bereits Spenden in Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und der Binance Coin (BNB).

Während der UNCTAD-Konferenz gab Zhao auch einen kurzen Bericht über Kryptospenden, die Mitte Juli in West-Japan nach verheerenden Überschwemmungen durchgeführt wurden, bei denen 225 Menschen starben und 17.000 Häuser beschädigt wurden. Über lokale Vermittler konnte die Firma über 450.000 Euro an verschiedene Organisationen verteilen.

Anfang Oktober kündigte Zhao an, dass alle Listing-Gebühren von Binance für wohltätige Zwecke gespendet würden. In seiner Stellungnahme erklärte der CEO, dass Binance den Entwicklern auch erlauben würde, den von ihnen gezahlten Betrag selbst zu nennen, ohne eine Mindestgebühr zu verlangen.

Mit einem täglichen Handelsvolumen von 409 Milliarden Euro ist Binance derzeit der größte Krypto-Handel der Welt. Allein in den letzten 24 Stunden ist er um acht Prozent gestiegen.