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Joseph Hall
Verfasst von Joseph Hall,Ehemaliger Redaktionsautor
Felix Ng
Geprüft von Felix Ng,Redakteur

Auch Binance stoppt Bitcoin-Auszahlungen – CEO betont Einlagensicherung

Nach Krypto-Sparplattform Celsius stoppt auch Kryptobörse Binance einen Teil der Bitcoin-Auszahlungen, doch die Geschäftsführung beruhigt die Anleger.

Auch Binance stoppt Bitcoin-Auszahlungen – CEO betont Einlagensicherung
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Der rabenschwarze Montag nimmt für die Kryptobranche scheinbar kein Ende, so musste auch die marktführende Kryptobörse Binance heute zwischenzeitlich ihre Auszahlungen für Bitcoin (BTC) aussetzen.

So hatte Geschäftsführer Changpeng Zhao heute höchstpersönlich auf Twitter verkündet, dass die Krypto-Handelsplattform einen Auszahlungsstopp für BTC verhängt hat. In einem nachfolgenden Tweet konkretisierte Zhao dann:

„Dies betrifft nur Auszahlungen über das Bitcoin-Netzwerk. Über andere Netzwerke wie BEP-20 können weiterhin Bitcoin ausgezahlt werden.“

Zudem hatte der Binance-CEO in seinem ersten Tweet bekräftigt, dass alle Gelder der Anleger „SAFU“ – ein Wortspiel angelehnt an das englische Wort „safe“ (sicher) – sind. Gleichsam steht die scherzhafte Abkürzung für den firmeneigenen Einlagensicherungsfonds von Binance, womit Zhao also doppelt betont, dass sich die Nutzer keine Sorgen um ihre Bitcoin machen müssen.

Angesichts der momentanen Krise um die Krypto-Sparplattform Celsius, die heute ebenfalls einen Auszahlungsstopp verhängt hat, weil sie vermutlich akut von der Insolvenz bedroht ist, ist die Angst der Krypto-Anleger umso größer.

In einem weiteren Tweet räumte der Binance-Chef dann auch noch ein, dass die Wiederherstellung der Auszahlungsfunktion wohl noch länger dauert, als zunächst erwartet:

„Die Fehlerbehebung wird wahrscheinlich noch länger dauern, als erwartet. Weitere Updates folgen bald. Vielen Dank für euer Verständnis und eure Geduld.“

Der offizielle Twitter-Account hat die Verzögerung ebenfalls bestätigt. So soll der Auszahlungsstopp lediglich durch eine „festhängende On-Chain-Transaktion“ bedingt sein. Nichtsdestotrotz bleiben Zweifel, dass womöglich auch die führende Kryptobörse in Anbetracht der momentanen Marktlage in Liquiditätsnöte gekommen sein könnte.

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