Der Bitcoin-Kurs könnte einen lokalen Tiefpunkt erreicht haben, da der deutschen Bundesregierung die Bitcoin zum Verkauf ausgegangen sind. Technische Indikatoren deuten zudem auf den möglichen Beginn einer neuen Akkumulationsphase hin.

Bundesregierung schließt Bitcoin-Verkäufe ab

Die Wallet der Bundesregierung hat inzwischen ihre letzten verbleibenden Bitcoin verkauft und ist nun nach knapp drei Wochen leer.

Insgesamt hatte die „deutsche“ Wallet mit ihren Verkäufen für einen Verkaufsdruck von weit über 250 Mio. US-Dollar gesorgt und damit den Bitcoin-Kurs niedrig gehalten.

Mit ihrer letzten Transaktion hat die Bundesregierung am 12. Juli 3.846 Bitcoin an „Flow Traders and 139Po“ geschickt, der Empfänger ist wahrscheinlich also eine OTC-Plattform.

Bitcoin-Wallet der Bundesregierung. Quelle: Arkham Intelligence

Die Wallet begann Mitte Juni mit dem Verkauf von Bitcoin, nachdem sie seit Februar 2024 fast 50.000 BTC enthielt. Es wird angenommen, dass die Gelder vom Betreiber der illegalen Kinoplattform Movie2k beschlagnahmt wurden.

Bodenbildung abgeschlossen?

Das Ende der Verkäufe durch die „Ampel-Regierung“ könnte dem Bitcoin-Kurs helfen, sein lokales Tief zu finden.

So deutet die technische Analyse nach der Wyckoff-Methode laut dem Krypto-Analysten Moustache auf eine mögliche Spitze und eine Erholung über der psychologischen Marke von 60.000 US-Dollar hin.

Der Analyst schrieb in einem Beitrag vom 11. Juli X entsprechend:

„Ich denke, wir werden BTC sehr bald wieder über 60.000 US-Dollar sehen.“
Wyckoff-Muster deutet mögliche Akkumulationsphase an. Quelle: Moustache

Auch andere Indikatoren deuten auf eine lokale Spitze hin, darunter der sogenannte Coinbase Premium, wie der Krypto-Trader MartyParty zu bedenken gibt, der die untenstehende Grafik in einem X-Post vom 11. Juli teilte.

Coinbase Premium Bitcoin-Wochendiagramm. Quelle: MartyParty

Die Coinbase-Premium misst die Kursunterschiede zwischen Bitcoin auf Coinbase, die hauptsächlich von US-amerikanischen Anlegern genutzt wird, und Binance. Das Premium bildet also die US-Nachfrage nach Bitcoin im Vergleich zum Rest der Welt ab.

Wie Cointelegraph berichtet, muss sich der Bitcoin-Kurs jedoch über der Marke von 56.750 US-Dollar halten, um ein weiteres Abwärtsmomentum zu verhindern.

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