Der Wirtschaftler und leitender Gründer der Bitcoin Foundation Jon Matonis bestätigte letzten Monat einmal mehr offiziell sein Vertrauen in Bitcoins Zukunft und zerstreut Ängste bezüglich einer Blase.

In einem Interview vom 2. April mit Business Insider während der Londoner Konferenz 'Innovate Finance' nutzte Matonis die Gelegenheit, um gegenüber anwesenden Medienpublikationen zu behaupten, dass die Aussage von Bitcoin als "Blase" eine Heuchelei sei.

"Zu den Leuten, die sagen, Bitcoin ist eine Blase, sage ich, Bitcoin ist die Nadel, die die Blase zum Zerplatzen bringt", so Matonis.

"Die Blase ist der unverschämte Anleihenmarkt und der falsche Kapitalmarkt, die von den Zentralbanken aufgebaut wurden. Das sind die Blasen."

Bitcoins neuer Abschwung in den letzten Wochen hatte zu erneuten Spekulationen von Nicht-Krypto-Nachrichtensendern geführt, die behaupten, dass die Höchststände von 16.000 Euro und mehr 2017 ein charakteristisches blasenartiges Verhalten andeuten und nicht wiederkehren würden.

Obwohl Bitcoin seit diesen Monaten deutlich Nutzer-freundlicher und technologisch robuster geworden ist, spekuliert der Markt weiterhin auf fallende Tendenzen und traditionelle Finanzstimmen behaupten weiterhin, dass die Tage von Kryptowährungen gezählt seien.

Meatonis schaut unterdessen alles andere als pessimistisch auf die Rolle, die Kryptowährungen in der Zukunft für die Realwirtschaft spielen werden.

"Ich finde es fabelhaft, dass (Banken) sich darauf einlassen, weil es neue Liquidität bringt", fuhr er fort.

"... Sie werden Futures-Märkte, Optionen-Märkte entwickeln - ich denke sogar, dass wir ein Interesse an Zinsmärkten rund um Bitcoin zu sehen bekommen werden. Wir sind es gewohnt, Dinge über Libor zu hören, der Index für Bitcoin-Zinssätze ist Bibor."

Matonis Bitcoin Foundation wurde 2012 ins Leben gerufen mit der Erlaubnis, die Ausbreitung der Kryptowährung zu bewerben, hatte allerdings in den letzten Jahren mit strategischen Problemen zu kämpfen.

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