Bitcoin (BTC) hängt sich an die Entwicklung von Gold dran und könnte dadurch ebenfalls bis auf ein neues Rekordhoch katapultiert werden, wie eine Kryptobörse prognostiziert.

In einem Twitter-Eintrag vom 9. Juli weist die Latoken dementsprechend auf die zunehmende Korrelation zwischen dem Edelmetall und BTC hin.

Korrelation nimmt wieder zu?

Da der Goldkurs diese Woche erstmals wieder seit 2011 über die 1.800 US-Dollar Marke klettern konnte, steht deshalb nun auch der marktführenden Kryptowährung ein deutlicher Aufschwung bevor, so die Schlussfolgerung Kryptobörse.

So heißt es in dem Tweet:

„#Gold erreicht ein 9-jähriges Hoch und der Aufschwung von #Bitcoin hat gerade erst begonnen. Zuletzt gab es eine zunehmende Korrelation zwischen #BTC und Gold.“

Bei Redaktionsschluss liegt der Goldkurs auf 1.813 US-Dollar, was einem Monatsgewinn von 7 % entspricht.

Sowohl Gold-Anleger als auch Bitcoin-Anleger konnten sich durch Investitionen in die beiden Wertaufbewahrungsmittel vor Verlusten durch die Corona-Krise schützen. Während Bitcoin in dieser Zeit ein insgesamtes Plus von 31,7 % eingefahren hat, hat Gold einen Zuwachs von 18,3 % erreicht.

Am heutigen Donnerstag konnte Bitcoin um 1,1 % zulegen und klettert damit auf einen Kursstand von 9.840 US-Dollar. Damit befindet sich die Kryptowährung weiterhin oberhalb des Widerstands von 9.300 US-Dollar, der den Kurs zuvor fast zwei Wochen lang gedeckelt hatte.

Bitcoin im Jahresvergleich zu Gold. Quelle: Skew

Ähnliches Szenario wie vor dem Crash?

Als die Finanzmärkte im März zusammengebrochen sind, konnte Bitcoin sich relativ schnell wieder erholen. Allerdings warnt ein Trader, dass die aktuelle Kursentwicklung von Bitcoin ähnlich ist wie vor dem Crash, der die Kryyptowährung auf 3.600 US-Dollar abgesenkt hatte.

So zeigt der Krypto-Trader NebraskanGooner auf Twitter auf, dass das Kursdiagramm der letzten Tage Ähnlichkeiten zu Mitte März aufweist.

Bitcoin-Kursentwicklung von Mitte März bis Juli. Quelle: NebraskanGooner/ Twitter

Des Weiteren hat eine weitere Kennzahl jüngst ihren tiefsten Stand seit November 2018 erreicht, damals ging es für Bitcoin anschließend bis auf 3.100 US-Dollar nach unten.

Die gemischten Signale der marktführenden Kryptowährung spiegeln noch nicht den Optimismus der Gold-Anleger wider, die sowohl kurz als auch langfristig zuversichtlich sind, was die weitere Entwicklung des Edelmetalls betrifft. Nichtsdestotrotz hatte eine Twitter-Umfrage des Gold-Fürsprechers Peter Schiff zuletzt ergeben, dass unter 10.000 Teilnehmern knapp die Hälfte weiterhin davon überzeugt ist, dass Bitcoin bald ebenfalls deutlich nach oben klettern kann.