Bitcoin ist am heutigen 26. November schlagartig fast um 5.000 US-Dollar eingebrochen, was den Hoffnungen der Anleger den nächsten Dämpfer verpasst.

Bitcoin zurück auf 54.000 US-Dollar
Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, ist BTC/USD dank enormer Volatilität auf bis zuletzt nur noch 54.000 US-Dollar abgerutscht.
Nachdem die marktführende Kryptowährung am Donnerstag schon wieder zum Greifen nahe an die 60.000 US-Dollar Marke geklettert war, ergab sich hier massiver Verkaufsdruck, der nun im Crash endete.
So liegt Bitcoin nun wieder auf dem tiefsten Stand seit Mitte Oktober und bestätigt damit zugleich die Unkenrufe derer, die die Unterbrechung des momentanen Rekordlaufs noch längst nicht vorbei sehen.
„Noch sind wir nicht ganz so weit, aber hoffentlich bald“, wie Krypto-Experte Willy Woo nichtsdestotrotz auf eine baldige Rückkehr zur alten Form hofft.

Anleger, die schon jetzt auf einen neuen Aufschwung gesetzt haben, gucken jedoch am Freitag in die Röhre, denn durch den Crash sind 630 Mio. US-Dollar aus dem Markt gespült worden.
Cointelegraph-Experte Michaël van de Poppe kann der momentanen Lage jedoch auch etwas Gutes abgewinnen und befindet diese gar als „schön“.
Beautiful price action #Bitcoin. I like it.
— Michaël van de Poppe (@CryptoMichNL) November 26, 2021
„Die durch Spekulation unterfütterten Aufschwünge werden durch Rückläufe wieder vollständig ausgeglichen“, wie er diese Lesart auf Twitter erklärt.
Altcoins noch härter getroffen
Die Altcoins wurden vom Bitcoin-Crash überwiegend ebenfalls mit nach unten gezogen, wobei die großen alternativen Kryptowährungen sogar noch mehr leiden mussten als der Marktführer.
So ging es für Ether um 5,8 % abwärts, was das Minus von 4,8 % für Bitcoin noch ein wenig unterbietet. Andere Altcoins müssen sogar Verluste von bis zu 10 % hinnehmen.
Dementsprechend empfiehlt Van de Poppe den Anleger, nicht auf die „spekulativen Aufschwünge der Altcoins reinzufallen“, denn kurzfristig werden diese immer wieder heftige Volatilität aufweisen.
Für den US-Dollar geht es derweil auch wieder abwärts, nachdem der US-Dollar-Index (DXY) zuletzt bis auf den höchsten Stand seit Juni 2020 geklettert war.
Obwohl US-Dollar und Bitcoin eigentlich eine negative Korrelation aufweisen, ähneln sich die Kursentwicklungen beider Assets aktuell stark.

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