Am gestrigen Freitag hat Bitcoin ein weiteres Rekordhoch erzielt, dieses Mal allerdings im Währungspaar mit Gold. Ein zusätzlicher Beleg dafür, dass die Nachfrage nach der marktführenden Kryptowährung in neue Sphären steigt.

Während der Bitcoin-Kurs am Freitag über die 29.000 US-Dollar Marke geklettert ist, hat die Kryptowährung zugleich einen Kursstand von 15,62 Unzen Gold erreicht, womit die vorherige Bestmarke aus dem Dezember 2017 übertroffen werden konnte, wie die Daten von U.Today zeigen.

Bitcoin im Währungspaar mit Gold. Quelle: MarketWatch

Das Jahr 2020 erweist sich immer mehr als Meilenstein für Bitcoin, denn das erhöhte Interesse der institutionellen Investoren hat der Kryptowährung den stärksten Höhenflug in ihrer 11-jährigen Geschichte beschert. So konnte Bitcoin 2020 einen Zugewinn von knapp 300 % einfahren.

Gold hatte ebenfalls ein starkes Jahr mit deutlichen Zugewinnen, die im Vergleich zur Kryptowährung jedoch verblassen, denn das Edelmetall schaffte „nur“ einen Zuwachs von 25 %.

Viele Krypto-Experten sind überzeugt davon, dass Bitcoin zukünftig immer mehr Marktanteile von Gold übernehmen wird, denn im Zweikampf um den Platz als führendes Wertaufbewahrungsmittel bietet die Kryptowährung entscheidende Vorteile wie Effizienz, leichtere Übertragbarkeit und Knappheit. Selbst die Analysten der großen Investmentbank JPMorgan Chase stützen inzwischen diese These.

Einige Experten vermuten, dass der Bitcoin-Kurs durch eine anhaltende Verknappung auch 2021 weiter nach oben klettern wird. Wie Cointelegraph gestern berichtet hatte, hat die einflussreiche Vermögensverwaltung im Dezember drei Mal so viel Bitcoin angekauft wie neu abgebaut wurden.

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