Bitcoin-Mining findet in New York ein neues Zuhause

Am 30. Januar hat der Cloud-Mining-Service Coinmint die Genehmigung erhalten, eine "verlassene Stätte" für Bitcoin-Mining zu übernehmen.

Wie der lokale Nachrichtensender WWNYTV am Donnerstag unter Bezugnahme von Regierungsdokumenten berichtet, haben Abgeordnete in Upstate New York dafür gestimmt, dem North Country Data Center (NCDC) 15 Megawatt kostengünstigem Strom zur Verfügung zu stellen.

Dies war Thema einer Tarifeinigung unter den Mitgliedern, so die New York Power Authority Board of Trustees und die New York State Canal Corporation Board of Directors.

Das Unterfangen involviert ein 132 Millionen Euro Investment in die Infrastruktur von Coinmint und schafft außerdem 150 neue Jobs für die Bewohner der nahegelegene Stadt Massena und dessen Umgebung.

Der Staat New York war zuvor nicht gerade für seine Offenheit und Engagement bezüglich Kryptowährungsmining bekannt. Dieser Titel gehört traditionsgemäß zu Washington State und dem dortigen günstigen Storm.

"Einer unserer größten Vorteile ist es, dass wir günstig und zuverlässig Strom liefern", so Massenas Stadratsvorsitzender Steven O'Shaughnessy gegenüber WWNYTV.

"Es ist eine tolle Möglichkeit für Massena. Ich denke, dass es technisch sehr anspruchsvolle Jobs sind. Wir freuen uns auf jeden Fall auf solch eine Gelegenheit."

Die vielversprechenden Neuigkeiten trafen ein, nachdem der europäischer Stromanbieter Enel dem Mining-Unternehmen Envion verweigert hat, erneuerbare Energieoptionen zu verkaufen. Die Begründung war, dass dies "unhaltbar" wäre.

Das globale Hin und Her schreitet weiter voran. Russland hat geplant, überschüssige Kapazitäten in Mining umzuleiten. Aber China hat Nachrichten herausbringt, dass sie sich angeblich komplett aus dieser Industrie zurückziehen wollen.

In der Zwischenzeit sagte die Abgeordnete Addie Jenne: "Es bedarf viel Strom, aber 150 neue Jobs sind nicht zu verachten". Sie spielte damit auf die aktuellen Pläne des Staates New York an.

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