Der Bitcoin-Kurs ist am 2. Mai kurzfristig zurück auf 59.000 US-Dollar geklettert, womit er sich zumindest vorübergehend etwas Luft nach unten verschaffen konnte.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Bitcoin-Kurs wieder auf 60.000 US-Dollar

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView entsprechend zeigen, bewegte sich BTC zuletzt wieder entlang der 60.000 US-Dollar-Marke.

Nachdem die marktführende Kryptowährung am 1. Mai zwischenzeitlich bis auf 56.500 US-Dollar gecrasht war, sorgte die US-Zentralbank nun mit neuen Kommentaren für zusätzlichen Aufwind am Kryptomarkt.

So will die „Federal Reserve“ den Leitzins zwar zunächst unverändert lassen, dennoch deutete Fed-Chef Jerome Powell erneut an, dass noch vor Jahresende erstmals wieder eine Senkung erfolgen soll.

„Uns ist bewusst, dass eine zu schnelle oder zu starke Senkung einen gegenteiligen Effekt auf den Inflationsrückgang haben könnte, den wir bereits sehen“, wie der Zentralbankchef in diesem Kontet erklärte. Und weiter:

„Gleichzeitig ist uns bewusst, dass eine zu späte oder zu geringe Senkung ebenfalls die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt schwächen könnte.“

Die risikobehafteten Finanzprodukte reagierten positiv auf diese Worte, darunter auch der Bitcoin, für den der Aufschwung den hohen Verkaufsdruck der letzten Tage endlich wieder mildert.

„Wenn Bitcoin diese Tiefs halten und danach wieder höher klettern kann, dann sehen wir im Kursdiagramm ein sehr gängiges Fortsetzungsmuster für einen Aufwärtstrend“, wie der erfahrene Analyst Peter Brandt optimistisch auf X feststellte.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: Peter Brandt/X

Cointelegraph hatte zuletzt ebenfalls berichtet, dass der momentane Einbruch von BTC nach neuen Rekordhöhen noch relativ mild im Vergleich zu vorherigen Zyklen ist.

„Willkommen zu einer eher mittelstarken Korrektur in einem Bitcoin-Bullenmarkt. Wir haben das in jedem anderen Zyklus schon viel schlimmer erlebt“, wie auch der Krypto-Analyst Checkmate von Glassnode mit Blick auf entsprechende Daten beteuert.

Bitcoin-Abschwünge in verschiedenen Bullenmärkten. Quelle: Checkmate/X

Bitcoin-RSI deutet Aufschwung an

Andere Experten schielen aus diesem Grund bereits auf einen anhaltenden Aufschwung.

So könnte zum Beispiel der Relative Stärkeindex (RSI) neuen Auftrieb geben, denn die wichtige Kennzahl sieht für den Bitcoin-Kurs wieder viel Luft nach oben.

Der Tages-RSI steht nämlich auf dem niedrigsten Stand seit August 2023, als BTC ebenfalls bis auf wichtige Supports gefallen war, ehe danach eine ausgiebige Kletterpartie folgte.

„Bitcoin zu kaufen, wenn der Tages-RSI auf 30 Punkte gefallen ist, war im bisherigen Zyklus eigentlich eine ganz gute Handelsstrategie“, wie Daan Crypto Trades angesichts dessen untermauert.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: Daan Crypto Trades/X

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