Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wider. Jeder Investment- und Handelsschritt birgt ein Risiko und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.
Die Marktdaten stammen von der HitBTC-Börse.
Im November ist das Gesamthandelsvolumen der auf Privatanleger ausgerichteten Kryptobörsen gesunken. Das Handelsvolumen der Börsen, die von größeren Akteuren bevorzugt verwendet werden, hat hingegen zugenommen. Nach einem längeren Rückgang, bei dem die Einzelhandelsaktivitäten zurückgehen und die institutionellen Aktivitäten zunehmen, ist in der Regel ein Boden zu erwarten.
Allerdings beteiligen sich traditionelle Investoren wie Investmentbanken, Pensionsfonds und Vermögensverwalter noch zu wenig. Diese Investoren sind aufgrund von regulatorischen Fragen ziemlich konservativ und werden wahrscheinlich erst dann allmählich in den Raum eintreten, wenn die grundlegende Arbeit zur Einhaltung von Vorschriften und Depotlösungen abgeschlossen ist.
Auf dem Kryptowährungsmarkt werden über 50 Prozent der Transaktionen über den außerbörslichen Handel (OTC) abgewickelt und der Wettbewerb um institutionelle Investoren wird immer heftiger. Coinbase, Poloniex und MV Index Solutions sind nur ein paar Beispiele für neue Anbieter im lukrativen OTC-Bereich.
Die Chartdaten unterstützen unsere Einschätzung, dass sich ein Boden auf den Kryptomärkten ankündigt. Es ist jedoch schwierig, die niedrigste Kursspanne festzulegen. Daher sollten Investoren und Händler damit beginnen, Positionen bei Einbrüchen zwischen 3.000 US-Dollar (2.639 Euro) und 3.500 US-Dollar (3.079 Euro) aufzubauen.
BTC/USD
versucht sich an einer Erholung vom Tief vom 7. Dezember, das bei 3.329,05 US-Dollar (2.929,10 Euro) lag. Aktuell steht der Pullback einem Widerstand bei 3.387,33 US-Dollar (2.980,38 Euro) gegenüber. Die Bullen haben es nicht einmal geschafft, den 20-Tages-EMA zu erreichen, nachdem die Marke von 5.900 US-Dollar (5.191 Euro) Mitte November nach unten durchbrochen wurde. Das zeigt, dass die Verkäufer bei jedem kleinen Pullback schnell Short-Positionen eröffnen.
Beide gleitenden Durchschnitte neigen sich nach unten und der RSI ist fast im überverkauften Bereich, was einen starken Abwärtstrend bestätigt. Der einzige Lichtblick ist die positive Divergenz, die sich auf dem RSI entwickelt.
Nach einem zweitägigen Pullback könnten die Bären versuchen, den Abwärtstrend fortzuführen. Ein Fall unter 3.329,05 US-Dollar (2.929,10 Euro) kann zu einem Rückgang auf 3.000 US-Dollar (2.639 Euro) führen. Dieses Niveau ist eine wichtige Unterstützung. Unter diesem Niveau liegt die nächste Unterstützung bei 2.416,52 US-Dollar (2.126,20 Euro).
Wir glauben jedoch, dass die Zone zwischen 3.000 US-Dollar (2.639 Euro) und 3.500 US-Dollar (3.079 Euro) eine starke Unterstützung bieten wird. Wenn sich das Niveau von 3.329,05 US-Dollar (2.929,10 Euro) halten kann, kann das BTC/USD-Paar auf den 20-Tages-EMA klettern, der nahe bei 4.100 US-Dollar (3.607 Euro) liegt.
Der nächste Fall - vorausgesetzt, der Kurs hält sich bei 3.329,05 US-Dollar (2.929,10 Euro) - kann eine Kaufgelegenheit sein. Wir empfehlen eine Long-Position mit 50 Prozent der üblichen Positionsgröße in der Zone zwischen 3.000 US-Dollar (2.639 Euro) und 3.500 US-Dollar (3.079 Euro). Wir könnten eine größere Position vorschlagen, wenn sich das Paar in unserem Sinne bewegt.
XRP/USD
hat sich am 7. Dezember an der Unterstützungslinie des fallenden Kanals halten können. Der daraus resultierende Sprung nach oben hat es allerdings nicht geschafft, über den Überkopfwiderstand bei 0,33108 US-Dollar (0,2916 Euro) zu kommen.
Die Bären werden versuchen, das XRP/USD-Paar unter den Kanal sinken zu lassen. Wenn das gelingt, kann es zu einem erneuten Test des Niveaus von 0,24508 US-Dollar (0,2159 Euro) kommen. Die gleitenden Durchschnitte sind am Fallen und der RSI ist weiterhin nahe dem überverkauften Bereich. Das zeigt, dass die Verkäufer die Oberhand haben.
Wenn die Bullen die Zone zwischen 0,24508 US-Dollar (0,2159 Euro) und der Unterstützungslinie des Kanals verteidigen können, könnte die virtuelle Währung sich zunächst konsolidieren. Händler sollten abwarten, bis es einen Trendwechsel gibt, bevor sie ihre bestehenden Positionen ausweiten.
ETH/USD
ist weiterhin in einem starken Abwärtstrend. in den letzten drei Tagen ist es den Bullen nicht gelungen, sich über 100 US-Dollar (88 Euro) zu halten. Dieses Niveau liegt nahe dem vorhergehenden Unterstützungsniveau von 102,20 US-Dollar (89,92 Euro), das nun zum Widerstand geworden ist. Das deutet auf einen Mangel an Käufern auf dem Markt hin.
Wenn das ETH/USD-Paar unter das Tief vom 7. Dezember von 83 US-Dollar (73 Euro) fällt, geht der Abwärtstrend weiter. Das nächste wichtige Niveau weiter unten liegt bei 66 US-Dollar (58 Euro).
Wenn die Bullen andererseits die Unterstützung verteidigen können, könnte sich die virtuelle Währung ein paar Tage lang konsolidieren und daraufhin einen neuen Aufwärtstrend starten. Händler sollten abwarten, bis sich eine Bodenbildung bestätigt, bevor sie einen Kauf in Erwägung ziehen.
XLM/USD
Der Pullback bei Stellar war nicht ausreichend stark, um über den Überkopfwiderstand bei 0,13427050 US-Dollar (0,1183 Euro) zu kommen. Die Tatsache, dass es den Bullen nicht gelungen ist, über den ersten Widerstand zu kommen, deutet darauf hin, dass das Angebot die Nachfrage übersteigt.
Wenn die Bären es schaffen, das Tief vom 7. Dezember von 0,10488320 US-Dollar (0,0924 Euro) nach unten zu durchbrechen. Der Fall kann sich bis auf die nächste Unterstützung bei 0,08 US-Dollar (0,07 Euro) erstrecken. Der fallende 20-Tages-EMA und der RSI, der im überverkauften Bereich liegt, zeigen, dass der Weg des geringsten Widerstands nach unten führt.
Sollten die Bullen hingegen das Tief vom 7. Dezember verteidigen können, könnte sich das XLM/USD-Paar für ein paar Tage zwischen 0,10488320 US-Dollar (0,0924 Euro) und 0,13427050 US-Dollar (0,1183 Euro) konsolidieren. Bisher sind keine bullischen Konstellationen vorhanden, daher empfehlen wir keinerlei Handel.
BCH/USD
findet auf höheren Niveaus keine Kaufunterstützung. Obwohl der Fall in den letzten paar Wochen sehr tief war, waren die Pullbacks schwach und kurzlebig.
Nachdem das Paar in den letzten drei Tagen in einer Spanne lag, versuchen die Bären die Unterstützung bei 94 US-Dollar (83 Euro) nach unten zu durchbrechen und den Abwärtstrend fortzuführen. Es gibt eine starke Unterstützung bei 91,78 US-Dollar (80,75 Euro). Wenn dem BCH/USD-Paar eine Erholung aus der Unterstützungszone gelingt, ist ein Pullback zum 20-Tages-EMA wahrscheinlich.
Wir empfehlen Händlern noch abzuwarten, bis der Rückgang beendet ist und sich eine Kaufkonstellation bildet, bevor sie kaufen. Da es keine bullischen Konstellationen gibt, empfehlen wir Händlern, noch ein paar Tage abzuwarten.
BSV/USD
Bitcoin SV hat in Sachen Marktkapitalisierung eine überdurchschnittliche Leistung unter den Top-Kryptowährungen erbracht. Er lag seit dem 26. November in einer Spanne zwischen 80,352 US-Dollar (70,779 Euro) und 123,98 US-Dollar (109,08 Euro).
Der Handel in der Spanne wird wahrscheinlich weiterhin ohne eine klare Richtung schwanken. Eine nächste entschiedene Bewegung beim BSV/USD-Paar wird es entweder bei einem Ausbruch über oder einem Fall unter die Spanne geben.
Ein Ausbruch bestätigt, dass die Käufer die Verkäufer übermannt haben. Damit wäre auch eine Rallye in Richtung des Musterziels von 167,608 US-Dollar (147,64 Euro) möglich. Andererseits könnte ein Rückgang einen erneuten Test des Bodens nach sich ziehen. Wir empfehlen Händlern, entweder über der Spanne zu kaufen, oder bei einer allgemein besseren Stimmung einen Handel in der nähe des unteren Endes der Spanne bei 80 US-Dollar (70 Euro) zu versuchen.
EOS/USD
Nach einem längeren Abwärtstrend hat ein paar Käufer bei 1,55 US-Dollar (1,36 Euro) gefunden. Er hat einen Pullback auf die Abwärtstrendlinie geschafft, der als Widerstand fungiert.
Bei einem starken Abwärtstrend hält der Pullback ein bis drei Tage an. Wenn das EOS/USD-Paar von den aktuellen Niveaus nach unten abknickt, kann es zu einem erneuten Test der Unterstützung weiter unten zwischen 1,5257 US-Dollar (1,3439 Euro) und 1,55 US-Dollar (1,36 Euro) kommen. Wenn diese Unterstützung nach unten durchbrochen wird, wird der Abwärtstrend fortgeführt.
Weiter oben kann ein Ausbruch aus der Abwärtstrendlinie eine Erholungsrallye nach sich ziehen, die sich bis zum 20-Tages-EMA erstrecken kann, der als starrer Widerstand fungieren wird. Kurzfristige Händler können Long-Positionen erwägen, wenn der Kurs sich über der Abwärtstrendlinie halten kann. Swing Trader sollten jedoch warten, bis es einen Trendwechsel gibt, bevor sie Long-Positionen eröffnen.
LTC/USD
stand in den letzten drei Tagen einem Widerstand bei knapp unter 28 US-Dollar (24 Euro) gegenüber. Ein Ausbruch über 28 US-Dollar (24 Euro) kann einen Pullback bis zum 20-Tages-EMA bei 32 US-Dollar (28 Euro) nach sich ziehen.
Wenn das LTC/USD-Paar es nicht schafft, über 28 US-Dollar (24 Euro) zu kommen, wird es wohl zu einem erneuten Test des Tiefs von 23,10 US-Dollar (20,32 Euro) vom 7. Dezember kommen. Ein Fall unter dieses Tief kann den Abwärtstrend bis auf die nächste Unterstützung bei 20 US-Dollar (18 Euro) fortführen.
Beide gleitenden Durchschnitte neigen sich nach unten und der RSI liegt im überverkauften Bereich. Das bestätigt, dass der Trend immer noch abwärts geht. Obwohl er eine positive Divergenz aufweist, sollten Händler warten, bis der Kurs sich etwas weiter oben hält, bevor sie kaufen.
TRX/USD
TRON steht weiterhin einem starren Widerstand am 20-Tages-EMA gegenüber, der allmählich abflacht. Der RSI lag seit dem 29. November ebenfalls bei etwa 40. Das deutet auf eine wahrscheinliche Konsolidierung in den nächsten paar Tagen hin.
Uns gefällt das TRX/USD-Paar nach wie vor, da es seit dem 25. November kein neues Jahrestief erreicht hat. Ein Ausbruch über den Überkopfwiderstand von 0,0183 US-Dollar (0,0161 Euro) signalisiert wahrscheinlich einen Boden.
Wenn die virtuelle Währung hingegen von den aktuellen Niveaus nach unten abknickt und unter 0,01089965 US-Dollar (0,0096 Euro) fällt, kann sie bis auf die nächste Unterstützung bei 0,00844479 US-Dollar (0,0074 Euro) zurückgehen. Wir warten noch ab, bis sich ein Bullenmuster bildet, bevor wir einen Handel vorschlagen.
ADA/USD
Cardano stand in den letzten drei Tagen einem Widerstand beim Einbruchsniveau gegenüber. Wenn es den Bullen gelingt, sich über 0,035 US-Dollar (0,031 Euro) zu halten, ist ein Pullback auf den 20-Tages-EMA wahrscheinlich.
Obwohl der RSI nach wie vor im überverkauften Bereich liegt, weist er Zeichen einer positiven Divergenz auf. Händler sollten dennoch warten, bis der Kurs einen Boden erreicht, bevor sie kaufen.
Wenn die Bären den Überkopfwiderstand oder den 20-Tages-EMA verteidigen, könnte das ADA/USD-Paar ein paar Tage lang in einer Spanne verbleiben. Weiter unten kann ein Fall unter das Tief vom 7. Dezember einen Rückgang auf 0,025954 US-Dollar (0,0229 Euro) nach sich ziehen.
Die Marktdaten stammen von der HitBTC-Börse. Die Charts für die Analyse stammen aus TradingView.
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