Bitcoin werde Peter Schiffs Argumente für Gold neutralisieren, sofern es nur eine 1%ige Chance auf Erfolg habe, sagte Anthony Pompliano in einer Online-Debatte.
Ewige Reue für Antihaltung
In einer mit Spannung erwarteten Debatte mit dem Gold-Fan Schiff auf CNBC Africa am 31. Juli nutzte Morgan Creek Digital-Mitbegründer Pompliano die Gelegenheit, über die Zukunft von Bitcoin zu sprechen.
Nach fast einer Stunde Gespräch resümierte Schiff, Bitcoin sei zu einer Art Religion geworden. Investoren seien blind für die Realität, in der Hoffnung, nur aus ihrem Krypto-Besitz reich zu werden.
"Wenn man in einer Blase ist, kann man die Blase nicht sehen", resümierte er und erklärte wiederholt, Bitcoin habe an und für sich keinen Wert.
"Wenn Peter und andere alles glauben, was du gerade mit 100% Selbstvertrauen gesagt hast - dass die Chance, falsch zu liegen bei 0% liegt, könntest du etwas übersehen; dass die Chance, dass Bitcoin wertvoll sein könnte, dass es eine neue Technologie sein könnte, ein neuer Trend sein könnte [....] bedeutet das eine Chance von 0%, dass die Millionen von Menschen, die dies derzeit kaufen und halten, falsch liegen: kaufe es nicht, integriere es nicht in dein Portfolio, nutze es nicht", kommentierte Pompliano.
Den Rest einer zweiminütigen Rede nutzte er für den Versuch, Schiff ein für allemal zu überzeugen:
"Aber wenn es auch nur eine 1%ige Chance gibt, dass du falsch liegen könntest, bedeutet diese Wahrscheinlichkeit, angesichts der Tatsache, dass Bitcoin ein asymmetrisches Asset ist, dass du dich für immer selbst treten wirst, weil du davon gewusst hast, deine ganze Zeit damit verbracht hast, dies zu tun, um im Internet beschimpft zu werden und um schließlich die Gelegenheit zu verpassen."
Bitcoin kollidiert mit klassischen Finanzmärkten
Die beiden hatten zuvor mehrfach informell in Social Media-Kanälen über Bitcoin und Gold diskutiert. Wie Cointelegraph berichtete, besitzt Schiff jetzt sogar 0,21 BTC, nachdem Pompliano unbeabsichtigt eine Welle von anonymen Spenden auf dessen Wallet ausgelöst hatte.
Die Debatte markiert den jüngsten einer Reihe von Konfrontationen, welche die Kryptowährungsbranche in letzter Zeit erschütterten. Besonders für Aufsehen hatte ein Showdown zwischen BitMEX-CEO Arthur Hayes und dem Bitcoin-Kritiker Nouriel Roubini gesorgt.
Nach der Debatte Anfang dieses Monats hatten Verzögerungen bei der Veröffentlichung von Videomaterial durch Hayes Roubini verärgert, welcher anschließend einen Bericht darüber veröffentlichte, dass BitMEX mutmaßlich betrügerisch handelt.
Der Derivategigant wird derzeit von den Behörden der USA einer Untersuchung unterzogen.
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