BitMEX verweigert den Seychellen, Hongkong und den Bermudas künftig den Zugriff

Die größe Kryptobörse BitMEX hat angekündigt, dass Nutzer von den Seychellen, aus Hongkong und von den Bahamas bald nicht mehr auf die Handelsplattform zugreifen können.

Laut einer Pressemitteilung vom 19. August wurden die oben genannten Länder ausgewählt, da dort Büros und Mitarbeiter der HDR Globald Trading Limited, dem Mutterkonzern von BitMEX sitzen. Dementsprechend wurde dieser Schritt getätigt, um sicherzustellen, dass die Kryptobörse nicht aus den eigenen Reihen heraus manipuliert werden kann. BitMEX spricht in diesem Zusammenhang von einer proaktiven Maßnahme, „die keine großen finanziellen Auswirkungen auf das eigene Geschäft haben wird“.

Bemühung um Transparenz

Des Weiteren erklärt die Kryptobörse, dass der Ausschluss dieser Regionen für mehr Transparenz sorgen soll, ein Bestreben, dass sich die Handelsplattform nicht zuletzt auf die Fahne geschrieben hat, weil die Kryptobranche insgesamt zunehmend in den Blick der Aufsichtsbehörden gerät.

Um dies zu erreichen, hat die Kryptobörse nach eigener Aussage eine unabhängige Prüfung des eigenen Absicherungsfonds veranlasst, gleichsam sollen die internen Handelsmechanismen überprüft werden. Die Ergebnisse dieser Kontrollen werden alsbald veröffentlicht.  

BitMEX ist die zweitgrößte Kryptobörse der Welt, die ein tägliches Handelsvolumen von mehr als 2,5 Mrd. US-Dollar aufweist, wie aus den Daten von CoinMarketCap ersichtlich ist.

Wie Cointelegraph im Juni berichtet hatte, hat Binance DEX, eine dezentralisierte Kryptobörse des BitMEX Konkurrenten Binance, jüngst ebenfalls für 29 verschiedene Länder den Zugang zur firmeneigenen Handelsplattform abgeschnitten.