Blockchain-Firma Dispatch Labs kämpft noch immer mit den Folgen des „Krypto-Winters“

Das Blockchain-Unternehmen Dispatch Labs spürt immer noch die Auswirkungen des Krypto-Winters und steht kurz vor dem Aus, obwohl die Firma zuvor beträchtliches Investitionskapital einsammeln konnte. Dies berichtet das Nachrichtenportal Cryptobriefing am 14. Juni.

So hatte Dispatch Labs Anfang 2018 mehr als 13 Mio. US-Dollar Kapital eingesammelt, das in mehreren Finanzierungsrunden von namhaften Investoren wie der chinesischen Fenbushi Capital beigesteuert wurde. Durch den anschließenden heftigen Absturz der Kryptomärkte verlor das generierte Investitionskapital jedoch stark an Wert.

Wie Geschäftsführer Matt McGraw angibt, war sich das Unternehmen dem drohenden Risiko der abstürzenden Kursentwicklung bewusst, allerdings konnte es das erhaltene Investitionskapital nicht rechtzeitig von Digitalwährungen in Fiat-Währungen umtauschen, da hierfür schlichtweg die Kapazität an Handelsmöglichkeiten fehlte.

Im Zuge der abstürzenden Kryptomärkte wurde das Investitionskapital der Dispatch Labs dann um mehr als die Hälfte reduziert, als es von 13 Mio. US-Dollar auf einen Wert von weniger als 6,5 Mio. US-Dollar fiel. Allerdings entgegnet der Geschäftsführer, dass das Unternehmen noch über ausreichend Kapital verfügt, um den Betrieb für das laufende Jahr aufrechtzuerhalten, außerdem gibt der jüngste Aufschwung des Marktes neuen zusätzlichen Rückenwind.

Dispatch Labs ist nicht das erste Unternehmen, das stark unter dem sogenannten „Krypto-Winter“ gelitten hat. So ist der Blockchain-Entwickler ETCDEV zum Beispiel in Konkurs gegangen, nachdem der Kurs von Ethereum Classic drastisch an Wert verloren hatte.