BMW, General Motors, Ford testen Blockchain-Zahlungen in Autos

Die fünf großen Automobilhersteller BMW, General Motors, Ford, Renault und Honda wollen nächsten Monat in den USA ein Blockchain-Fahrzeugidentifizierungs- und Zahlungssystem testen.

Vision der Autohersteller: Selbstzahlende Autos und digitale IDs

Nikkei Asian Review berichtete am 14. Oktober, dass die Hersteller das im Rahmen der Mobility Open Blockchain Initiative entwickelte Fahrzeug-ID-System gemeinsam testen wollen. Bei dem Projekt werden den Fahrzeugen digitale IDs zugewiesen, die Informationen, wie etwa das Eigentum und die bisherige Servicepflege enthalten und mit einer Wallet verbunden sind. Damit kann das Fahrzeug Gebühren ohne eine spezielle Hardware automatisch bezahlen.

Die Automobilunternehmen wollen das System bei verbundenen Elektrofahrzeugen anwenden. Damit können beispielsweise Maut-, Wartungs- und Raststättenkäufe automatisch erfasst und bezahlt werden, wenn das Fahrzeug zum Laden angeschlossen wird.

Mercedes: Tests von Blockchain-Transaktionen in Autos

Im September haben die Mercedes-Benz-Mutter Daimler AG und die Maschinenbaufirma Dürr AG eine Pilottransaktion über das Handelsfinanznetzwerk Marco Polo des Blockchain-Softwareunternehmens R3 durchgeführt

Im August testete der Autohersteller in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Bank und der Commerzbank auch eine Blockchain-basierte Maschine zur Zahlungsabwicklung mit LKWs.

Wie Cointelegraph im September berichtete, will der indische Automobilhersteller Tata Motors im Rahmen eines neuen Programms für Startups Blockchain-Lösungen in seine internen Prozesse integrieren. Das Unternehmen plant, mehrere Blockchain-basierte Lösungen herauszubringen. Darunter etwa ein Marktplatz für Parkplätze, ein Algorithmus zur Bedarfsprognose und eine Echtzeitüberwachung der Kraftstoffqualität.