Kanada: TD Bank verbietet Käufe von Krypto mit Kreditkarten

Auf den Spuren mehrerer großen Banken weltweit, hat die Toronto-Dominion Bank (TD), eine der größten Banken Nordamerikas, am Freitag, den 23. Februar in einer E-Mail-Mitteilung an ihre Kunden angekündigt, dass sie den Kauf von Kryptowährungen durch Kreditkarten erbietet, so einem Bericht von The Globe and Mail zufolge.

Ein Vertreter von TD, der ersten großen kanadischen Bank, die ein solches Verbot erlassen hat, sagte, dass die Bank regelmäßig ihre Richtlinien und Sicherheitsmaßnahmen bewertet, "um unsere Kunden und der Bank zu dienen und zu schützen."

TDs Aktion ist Teil eines größeren Trend, da Banken weltweit den Kauf von Kryptowährungen mit Kreditkarten verbieten. Die Welle der Verbote wurde von den US-Giganten J.P. Morgan Chase, Bank of America und Citigroup am 3. Februar initiiert, gefolgt von der größten Bank Englands, die Lloyds Banking Group am 5. Februar und Virgin Money in Australien, Südafrika und England am 6. Februar. In der vergangenen Woche hat die Citibank India sowhl Kredit- als auch Debitkarten für Kryptokäufe gesperrt.

Laut The Globe and Mail hat die Royal Bank of Canada darauf hingeweisen, dass sie Kryptokäufe sowohl mit Debit- als auch Kreditkarten erlauben, warnte aber ihre Kunden vor den hohen Schwankungsrisiken, "die sie erheblich belasten könnten und hohe Schulden mit sich führen könnten."

Im Gegenzug für die lokale Industrie kündigte eine kanadische Börse am 13. Februar an, dass sie bald ihre eigene Blockchain-basierte Abrechnungs- und Abwichlungsplattform auf den Markt bringt. Diese soll Unternehmen durch vollkommen regulierte Wertpapiertoken unterstützen.

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