Capital One meldet kolaboratives Blockchain Authentifizierungssystem Patent an

Die amerikanische Bankholdinggesellschaft Capital One hat eine Patentanmeldung zur Implementierung der Blockchain-Technologie bei der Benutzerauthentifizierung gemäß eines vom US-Patent- und Markenamt (USPTO) am 16. August veröffentlichten Schreibens eingereicht.

Dem Dokument zufolge handelt es sich bei der Untersuchung um eine Fortsetzung einer von Capital One im Juni 2017 an das USPTO eingereichten Patentanmeldung. Das vorgeschlagene System dient zum Empfangen, Speichern, Aufzeichnen und Abrufen von Authentifizierungsinformationen für einen Benutzer in mehreren Blockchain-basierten Elementen Plattformen.

Die Anmeldung besagt, dass das Aufzeichnen persönlicher Daten von Benutzern in Blockchain "Mitgliedern des Authentifizierungssystems ermöglichen kann, Benutzeridentifikationsdaten von einer Datenbank unter Verwendung der Authentifizierungsinformationen abzurufen." Das Dokument stellt ein Anwendungsfallbeispiel des Systems für "Authentifizierung im Kontext" bereit eines Geschäftsprozesses, der gesetzlichen oder aufsichtsrechtlichen Anforderungen unterliegt, z. B. "Kenne deine Kundenanforderungen".

Das Patent erklärt weiter, dass solche Arten von Authentifizierungsanforderungen "den Institutionen Zeit und Ressourcen aufbürden können", und fügt hinzu:

"Benutzer können es sich nicht mehr leisten, auf wiederholte Authentifizierungsanfragen zu reagieren, wenn sie zwischen Computersystemen navigieren, die mit verschiedenen Institutionen verbunden sind. Institutionen und Benutzer können daher von einem kollaborativen Authentifizierungssystem profitieren, das Authentifizierungsinteraktionen für mehrere Institutionen abwickelt."

Laut dem Dokument wäre das vorgeschlagene System nicht abweisbar, um zu verhindern, dass Benutzer oder Einrichtungen Authentifizierungsdaten zu einem späteren Zeitpunkt als falsch oder ungenau anfechten. Außerdem wird das System den Austausch personenbezogener Daten zwischen Benutzern und Institutionen einschränken.

Im Jahr 2016 schloss sich Capital One mit der in Los Angeles ansässigen Blockchain-Firma Gem zusammen, um das Problem zu lösen, dass Gesundheitsdienstleister lange warten mussten, bis sie von Versicherungsgesellschaften bezahlt wurden. Capital One sagte dann, dass "die Blockchain-Technologie das Ökosystem mit der universellen Infrastruktur verbindet und die gemeinsame Infrastruktur globale Standards erlaubt, die Privatsphäre und Sicherheit nicht gefährden."