Anonymer Mitarbeiter: CFTC kann sich Ether-Futures gut vorstellen

Die US-Regulierungsbehörde CFTC zeigte sich offen für einen Ether (ETH)-Futures-Handel, wie die Kryptonachrichtenplattform CoinDesk am 6. Mai berichtete.

Dem Bericht zufolge sagte ein ungenannter Mitarbeiter, dass es Sinn machen würde, ETH-Futures zu prüfen und zu genehmigen, wenn sie den Anforderungen der CFTC entsprächen.

Etwa eineinhalb Jahre zuvor, im Dezember 2017, hatten die ersten Kryptowährungs-Futures-Kontrakte in den USA grünes Licht erhalten.

Die beiden Futures-Angebote wurden von der CBOE und der CME Group auf den Markt gebracht und beschränkten sich ausschließlich auf Bitcoin (BTC).

"Ich denke, es wäre in Ordnung für uns, wenn ein Ether-Derivat unter unsere Zuständigkeit fällt", so der Mitarbeiter gegenüber CoinDesk. Er fuhr fort:

"Würde man uns ein Derivat vorlegen, das unseren Anforderungen entspricht, denke ich, dass die Chancen ganz gut stehen, dass es von uns eine Genehmigung erhält."

Ether ist derzeit der größte Altcoin nach Marktkapitalisierung. Hin und wieder musste er seinen Platz für XRP räumen. Das hat die CFTC in den jüngsten Bemerkungen allerdings wohl nicht erwähnt.

Letzte Woche sagte J. Christopher Giancarlo, der CFTC-Vorsitzende, in einer Rede, dass die Behörde nicht erwarte, dass die Nachfrage nach Kryptowährungen abnehmen werde.

"Die Kommission erwartet aufgrund des explosionsartigen Interesses an Kryptowährungen neue Registrierungsanträge für Clearingstellen; das ist ein Bereich, in dem der Schutz der Kryptowährungen eines der größten Risiken darstellt", fasste er zusammen.

Der ehemalige Vorsitzende Gary Gensler sagte auf einer anderen Veranstaltung auch, dass eine Regulierung für ein Gedeihen der Kryptowährungsbranche unerlässlich sei.