CFTC wirft Verdächtigem Bitcoin-Betrug in Millionenhöhe vor

Die US-Handelskommission für Rohstoff-Futures wirft einem US-Bürger einen Bitcoin-(BTC)-Betrug in Höhe von 7 Mio. US-Dollar vor.

In einer offiziellen Nachrichtenmitteilung vom 30. September gab die Aufsichtsbehörde bekannt, dass Jon Barry Thompson aus Easton in Pennsylvania, vorgeworfen wird, "gegenüber Kunden wissentlich oder rücksichtslos falsche Darstellungen im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Kauf von Bitcoins im Wert von über 7 Mio. US-Dollar abgegeben" zu haben.

"Wissentlich oder rücksichtslos"

Im offiziellen Dokument heißt es, dass weder Thompson noch ein Unternehmen, mit dem er in Verbindung stand, die versprochenen Bitcoins je besessen habe. Dies habe er jedoch gegenüber zwei Kunden angegeben.

Die Behörde behauptet, dass Thompson nach Erhalt praktisch das gesamte Geld an einige Dritte geschickt habe. Die BTC kamen nie bei den Kunden an und das Geld nicht wie versprochen gesichert.

Thompson wird ferner vorgeworfen, die Kunden über den Aufbewahrungsort der Bitcoins, die Gründe, warum die Transaktion nicht abgeschlossen wurde, und über den Verbleib ihres Geldes angelogen zu haben.

Der Fall wurde zusammen mit der Task Force der CFTC-Abteilung für Strafverfolgung im Zusammenhang mit virtuellen Währungen vor Gericht gebracht. 

Die Behörde fordert eine Rückerstattung, Abschöpfung von Vermögensvorteilen, Geldstrafen, ein permanentes Handels- und Registrierungsverbot sowie eine permanente einstweilige Verfügung gegen alle weiteren Verstöße gegen die Handelsgesetze und Vorschriften der CFTC.

Betrüger ausmerzen "unerlässlich" für Entwicklung von Kryptosystemen

James McDonald, der Leiter der Vollstreckungsabteilung bei der CFTC, gab eine Erklärung zu diesem Fall heraus:

"Jegliches Fehlverhalten bei Krypto-Vermögenswerten auszumerzen ist unerlässlich, um eine verantwortungsvolle Entwicklung dieser aufkommenden Brnache zu fördern. Die CFTC wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass Betrüger zur Rechenschaft gezogen werden und gegebenenfalls parallel zu unseren Kollegen von der Strafverfolgungsbehörde arbeiten."

Wie Cointelegraph berichtete, gab es kürzlich eine Kontroverse um die CFTC. LedgerX behauptete dabei, dass der ehemalige Vorsitzende der Behörde Christopher Giancarlo die Genehmigung der geänderten Registrierung der Derivatives Clearing Organization aus persönlichen Gründen gegen Paul Chou, dem CEO von LedgerX, behindert habe.