Krypto-Investor will Stablecoin bei Honkonger Blockchain-Fonds einführen

Der chinesische Krypto-Investor Li Xiaolai wird ein Stablecoin-Projekt im Rahmen des Hongkonger Blockchain-Fonds Grandshores Technology leiten. Das geht aus einem offiziellen Dokument hervor, das am Montag, 3. Dezember, veröffentlicht wurde.

Chinas Bitcoin (BTC)-"Tycoon" Li Xiaolai - der Berichten zufolge ein Nettovermögen in Höhe von 7 Milliarden Yuan (etwa 880 Mio. Euro) hat - wurde ebenfalls am 3. Dezember zum Geschäftsführer und Co-Chef von Grandshores Technology ernannt.

Im Rahmen seiner neuen Position beim Blockchain-Fonds wird Li Xiaolai eine Reihe von Initiativen leiten. Darunter etwa die Einführung eines Stablecoins, die Einrichtung einer öffentlichen Datenbank auf Basis von Directed Acyclic Graphs (DAG), die Entwicklung von Trusted Execution Environment (TEE)-Technologien und andere Blockchain-bezogene Projekte.

Dem Bericht zufolge soll der neue Stablecoin ein "stabiles digitales Währungssystem" sein, das sich auf globale Mainstream-Währungen konzentrieren werde.

Wie Cointelegraph bereits berichtete, hat der Grandshores Technology Blockchain-Innovationsfonds Mitte September enthüllt, umgerechnet rund 11,2 Mio. Euro die Finanzierung von Stablecoins aufbringen zu wollen.

Der Vorsitzende des Fonds Yao Yongjie hatte angekündigt, dass das Unternehmen drei Fiat-gebundene Stablecoins einführen wolle. Die erste werde voraussichtlich auf dem japanischen Yen basieren. Die anderen beiden Stablecoins sollen jeweils an den Hongkonger und an den australischen Dollar gekoppelt werden. Wie bereits berichtet, plant Grandshores Technology, Investitionen über den an den US-Dollar gebundenen Stablecoin Tether (USDT) anzubieten. Ein Yen-Stablecoin soll dann im Januar 2019 eingeführt werden.

Anfang Oktober behauptete Li Xiaolai, dass er nicht mehr in Projekte im Zusammenhang mit Blockchain investieren würde. Als Grund gab er die steigende Anzahl an betrügerischen Aktivitäten in der Blockchain-Industrie an.