Die chinesische Fintech-Förderzone in der Provinz Guangdong hat offiziell ihren Betrieb aufgenommen, wie das Nachrichtenportal Chinese Software Developer Network (CSDN) am 21. Dezember berichtet.
Laut Bericht hat die Förderzone eine Fläche von 120 Quadratkilometern (km²) und beherbergt derzeit schon mehr als 20 Firmen. Dabei bieten die Zone und deren Administration den Unternehmen finanzielle Unterstützung, Büroräume und rechtliche Orientierungshilfen, wodurch „die Entwicklung und Anwendung von technischen Innovationen“ gefördert werden soll.
Die CSDN merkt an, dass die Guangdong Förderzone „einen Schwerpunkt auf die Finanzindustrie legen wird, wobei Blockchain und andere Technologien vorangetrieben werden sollen“. So soll die Zone zunächst Pilotprojekte unterstützen, damit später „die Ansiedlung einer Reihe von Fintech-Unternehmen kultiviert werden kann“.
Im November wurde die „Guangdong, Hong Kong und Macao Blockchain-Allianz“ gegründet, um die Entwicklung von Blockchain zu befördern. In diesen drei Regionen sieht die CSDN Chancen, um die Anwendung der Technologie auszubauen.
China hat gegenüber Kryptowährungen allerdings eine sehr strenge Haltung, weshalb nationale und internationale Kryptobörsen gleichermaßen verboten sind, selbst Social-Media Konten mit Krypto-Bezug werden gelöscht. Nichtsdestotrotz investiert das Land stark in Blockchain. Wie Cointelegraph diese Woche berichtete, wurde in Peking eine Allianz für Kopierschutz und Urheberrecht gegründet, die wiederum Blockchain nutzt.
Im Dezember hatte die Stadt Shenzhen, die ebenfalls in der Guangdong Provinz liegt und die erste Sonderwirtschaftszone Chinas beheimatet, angekündigt, dass Blockchain zukünftig für elektronische Steuererklärungen eingesetzt werden soll.
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