China: Neue Blockchain-Allianz plant Entwicklung von vier Plattformen

Die neue „Guangdong, Hong Kong und Macau Blockchain-Allianz“ wurde ins Leben gerufen, um die Zusammenarbeit, Innovation und Entwicklung der Blockchain-Technologie gemeinsam voranzutreiben, wie China News, eine regierungsnahe Nachrichtenagentur, am 9. November vermeldet.  

Die Allianz, die aus den Blockchain-Verbänden von Guangzhou City und Hong Kong sowie dem Innovationszentrum der Universität Macau besteht, vereint 54 Unternehmen der Branche, die Blockchain-Technologie in den Bereichen Kapitalanlagen, Finanzierung und Handel einsetzen. Der Sitz des neuen Projektes ist in der Guangzhou Development Zone, der ersten wirtschaftlichen Entwicklungszone Chinas.

Laut Pressemeldung will die Allianz vier verschiedene Blockchain-Plattformen entwickeln, so heißt es:

„Die Allianz fördert eine Allgemeine Blockchain-Entwicklungsplattform, eine Blockchain „Double-Creation“ Plattform, eine Blockchain-Innovationsplattform und eine Blockchain-Dienstleistungsplattform, abhängig davon, welche Anwendungsbereiche und Aufgabenfelder sich in den Blockchain-Branchen von Guangdong, Hong Kong und Macau ergeben.“

Der Blockchain-Verband von Hong Kong soll dabei für die Entwicklung in den Bereichen Handel, Finanzen, Börsen und Versicherungen zuständig sein, während das Innovationszentrum der Universität Macau den Einsatz von Blockchain in Bildung, Gesundheitswesen, Tourismus und Logistik untersuchen will.

Im September hatte Cointelegraph vom Aufbau einer neuen handelsorientierten Blockchain-Plattform berichtet, die den Namen „Guangdong, Hong Kong und Macau Blockchain-Handelsplattform“ trägt und von der Chinesischen Volksbank, also der Zentralbank des Landes, gegründet wurde.

Zuvor hatte die Zentralbank diesen Herbst auch die offizielle Testphase einer weiteren Handelsplattform (in einer anderen chinesischen Region) gestartet, die verschiedene Handelsaktivitäten wie z.B. Finanzierung ermöglichen soll.