China: Shenzhen warnt vor illegalen Krypto-Aktivitäten

Die chinesische Technologiehauptstadt Shenzhen warnte vor illegalen Aktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährungen.

Die lokale Finanznachrichtenplattform Eastmoney berichtete am 21. November auch, dass die führende Shenzhener Gruppe für die Minderung von Internetfinanzierungsrisiken illegale Aktivitäten in Zusammenhang mit Kryptowährungen untersuchen und Beweise sammeln werde.

Kryptoverbot verbessert die Sicherheit

In der Warnung der führenden Gruppe heißt es, dass seit dem Verbot des Betriebs von Börsen und Initial Coin Offerings (ICOs) im Jahr 2017 illegale Aktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährungen und finanzielle Risiken stark zurückgegangen.

Dennoch erklärte die Regulierungsbehörde, dass die kürzliche Unterstützung der Blockchain-Technologie durch die Zentralregierung die Spekulationen um Kryptowährungen wiederaufleben ließ. Neben der stärker werdenden Spekulation soll sich auch die Zahl der illegalen Aktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährungen in dem Land erhöht haben.

In der Warnung werden die Ausgabe von Krypto-Vermögenswerten, ICOs, fiktive Anwendungsszenarien für die Technologie, Kapitalbeschaffung in Fiat oder Krypto und Kryptowährungsbörsen als Beispiele für illegale Aktivitäten in der Branche genannt. 

Sobald die Beweise vorliegen will die Regulierungsbehörde Maßnahmen gegen solche Aktivitäten einführen, wie es in der "Ankündigung zur Vermeidung des Risikos der Gewährung von Zuschüssen bei der Finanzierung" festgelegt ist.

China muss sich derzeit mit dem gestiegenen öffentlichen Interesses an Kryptowährungen und Blockchain auseinandersetzen. Kurz zuvor hatte Präsident Xi Jinping sich offiziell für eine Unterstützung der Entwicklung von Blockchain-Technologie ausgesprochen.

Wie Cointelegraph kürzlich berichtete, erklärten chinesische Staatsmedien, dass es in China rund 32.000 Unternehmen gebe, die Blockchain-Technologie verwenden sollen. Die meisten von ihnen machen sich den Hype zunutze, um ihr Unternehmen zu fördern. In Wirklichkeit setzen aber nur 10 Prozent der Unternehmen, die behaupten, Blockchain-Technologie zu verwenden, diese auch tatsächlich ein, so CCTV.