Circle-Mitgründer will Poloniex-Börse in Asien erweitern

Das Unternehmen für Zahlungstechnologie Circle gab heute bekannt, dass es bis zum 15. März bis zu 100 Mitarbeiter in Asien einstellen will. Damit will das Unternehmen die vor kurzem erworbene Poloniex-Kryptowährungsbörse erweitern. Das geht aus einem Bericht von Bloomberg von heute 15. März hervor.

In einem Interview in Hong Kong erklärte der Mitbegründer und CEO von Circle Jeremy Allaire, dass das Unternehmen in Südkorea, Japan, China und Hongkong Leute einstellen würde, um Dienstleistungen anzubieten.

Laut Allaire will das Unternehmen sein Angebot auf Poloniex in Zukunft ausweiten. Das Unternehmen hat umgerechnet 113 Mio. Euro Risikokapital von Großinvestoren wie Goldman Sachs, Baidu und der Investmentbank China International Capital Corp. gesammelt.

"Die langfristige Aussicht ist, dass jede Form von Wert auf dem Planeten ein Krypto-Token wird", erklärte Allaire und verwies auf die durchgehende Verbreitung von Blockchain-basierten Token und Kryptowährungen.

Allaire hat auch deutlich gemacht, dass Circle sich an die Regulierungen der Behörden auf lokaler Ebene halten will:

"Wir wollen mehr Märkte und mehr Vermögenswerte anbieten. Wir wollen die Börse lokalisieren und auf internationalen Märkten einführen. Dafür müssen wir unbedingt mit den wichtigsten Regulierungsbehörden zusammenarbeiten."

Laut Bloomberg plant das US-amerikanische Unternehmen in diesem Jahr kein zusätzliches Kapital zu sammeln. Allaire erklärte jedoch, dass das Unternehmen auch "im zweiten Jahr" mit Gewinn rechnet.

Seit der Gründung im Oktober 2013 bietet Circle verschiedene Produkte an, wie zum Beispiel die mobile Zahlungsanwendung Circle Pay und Circle Trade, die Berichten zufolge über 1,6 Mrd. Euro pro Monat in Kryptowährungs-Transaktionen handelt. Am 13. März gab das Unternehmen den Start seiner Krypto-Investment-Plattform Circle Invest bekannt, die derzeit US-Bürgern in 46 Staaten zur Verfügung steht.

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