Die Chicago Mercantile Exchange (CME), eine der weltgrößten Optionsbörsen, hat die amerikanischen Aufsichtsbehörden darum gebeten, größere Mengen an Bitcoin-Futures pro Kunde erlauben zu dürfen.

Entscheidung der CFTC könnte von großer Bedeutung sein

Laut einem Bericht der Nasdaq vom 12. September, hat die CME bereits den entsprechenden Antrag bei der amerikanischen Aufsichtsbehörde für Futures- und Optionsmärkte (CFTC) eingereicht. 

Sollte der Antrag genehmigt werden, dürfte jeder Anleger auf der CME bis zu 2.000 Terminkontrakte (Futures) pro Monat abschließen, anstatt des bisherigen Limits von 1.000 Kontrakten.

Die Anfrage ist höchstwahrscheinlich das Resultat einer ständig steigenden Nachfrage nach Bitcoin-Futures, so hatten die Handelsvolumen der CME zuletzt immer wieder neue Rekordhöhen erreicht.

Wie die Nasdaq in ihrem Bericht erklärt, heißt es in den Statuten der CFTC, dass Finanzinstrumente mit geringem Risiko keinerlei Beschränkungen unterliegen. Sollte die Aufsichtsbehörde also das Limit für die besagten Futures lockern, könnte daraus implizit abgelesen werden, dass die CFTC Bitcoin mittlerweile ein geringeres Risiko zuspricht. Dies verleiht der etwaigen Antwort der Behörde umso mehr Gewicht.

Ein Sprecher der CME betont in diesem Zusammenhang, dass die Bitcoin-Futures der Optionsbörse explizit darauf abzielen, das Risiko sowohl für institutionelle Investoren als auch für Privatanleger zu minimieren. 

Bitcoin-Futures hoch im Kurs

Die CME ist einer der ersten Anbieter von Bitcoin-Futures, so hatte sie bereits im Dezember 2017 mit dem Verkauf der Kontrakte begonnen. Seitdem ist das Interesse an Bitcoin-Futures allgemein stark gestiegen.

Ende September soll derweil die Handelsplattform Bakkt an den Start gehen, die wiederum die ersten physisch erfüllten Bitcoin-Futures überhaupt auf den Markt bringen wird. Dieses Detail ist von entscheidender Bedeutung, da die Erfüllung eines Geschäfts jeweils in Bitcoin geschieht und nicht in US-Dollar.

Die Kryptobörse Binance testet unterdessen zwei eigene Handelsplattformen für Bitcoin-Futures.

Melde dich bei unseren Sozialen Medien an, um nichts zu verpassen: X, YouTube, Instagram und Telegram – aktuelle Nachrichten, Analysen, Expertenmeinungen und Interviews mit Fokus auf die DACH-Region.