Coinbase informiert 13.000 betroffene Kunden über bevorstehende Datenübermittlung an die IRS

Die in den USA ansässige Kryptwährungsbörse und Wallet-Service Coinbase hat am 23. Februar eine offizielle Mitteilung an ungefähr 13.000 ihrer Kunden geschickt, deren Informationen legal an den Internal Revenue Service (IRS) übersendet werden sollen.

Die IRS hatte Coinbase im Juli 2017 eingangs gefragt, detaillierte Informationen zu jedem der mehr als 500.000 Kunden zu veröffentlichen. Dies ging einher mit dem Versuch, Steuerbetrüger zu fassen. Ein weiterer Gerichtsbeschluss hat im November 2017 die Zahl auf ungefähr 14.000 verringert. Diese beinhaltet "hochfrequenten Transakteuere", von denen es laut Coinbase 13.000 gibt. Coinbase sieht darin einen "kleinen, aber noch immer bedeutenden Sieg für Coinbase und seine Kunden."

Am Freitag teilte Coinbase den rund 13.000 betroffenen Kunden mit, dass das Unternehmen innerhalb von 21 Tagen dem IRS ihre Steuerzahler ID, Namen, Geburtsdatum, Adresse und vergangene Transaktionsdaten von 2013-2015 zu Verfügung stellen wird.

In dem Brief von Coinbase werden die Kunden ermutigt, "bei einem eventuellen Streitfall umgehend einen Anwalt einzuschalten." Ihre Website sagt auch, dass Bedenken auch in Coinbases Steuer FAQ besprochen werden können.

Der andauernde Rechtsstreit zwischen Coinbase und der US-Regierung geht bis zum November 2016 zurück, als die IRS beim US-Bezirksgericht von Kalifornien eine "John Doe Vorladung" einreichte.

Am 13. Februar veröffentlichte der Finanzdienstleister Credit Karma Daten, die zeigten, dass nur 0,04 Prozent der Kunden in dieser Steuerperiode Kryptowährungen in ihrer Steuererklärung gemeldet haben.