Coinbase International Exchange, der internationale Zweig der in den USA ansässigen Kryptobörse Coinbase, wird den Handelshebel für seine Perpetual Futures auf das 10-Fache begrenzen.

Laut der entsprechenden Ankündigung vom 28. Dezember gilt diese Begrenzung für die beliebten Perpetual Futures der Börse für Kryptowährungen wie Bitcoin , Cardano , Ethereum , Litecoin , Solana , XRP und andere. Darüber hinaus werden Trader, die einen 10-fachen Hebel verwenden, darauf beschränkt sein, einen Nennwert von 90.000 US-Dollar für alle Perpetual-Kontrakte zu halten.

Das Krypto-Unternehmen stellte zugleich klar, dass Trader zwar auch nach Erreichen des 10-fachen Leverage-Limits noch Transaktionen durchführen können, dass sie ab da jedoch auf die sogenannte Default Initial Margin (DIM) für ihre Konten beschränkt sind. Abhängig von den digitalen Vermögenswerten liegt die DIM zwischen 20 % (5-facher Hebel) und 40 % (2,5-facher Hebel) für Coinbase International Perpetuals.

„Diese Limits werden regelmäßig überprüft – beeinflusst von der Tiefe des Orderbuchs der Börse, den Volumina und den Ergebnissen von Stresstests mit den Guthaben der Sicherungsfonds. Unser Ziel ist es, den Kunden den bestmöglichen Zugang zu 10x Leverage zu bieten und gleichzeitig die systemischen Risiken für alle Trader auszugleichen, die mit dem Handel mit höherem Leverage verbunden sind.“

Am 28. September startete Coinbase International den Handel mit Perpetual Futures für Kunden, nachdem die Plattform von der Bermuda Monetary Authority (BMA) eine Lizenz der Klasse F erhalten hatte. Nur Nutzer in ausgewählten Ländern außerhalb der USA können die Coinbase International Exchange bisher nutzen. Zudem werden Kunden getestet, um ihre Eignung für das Produkt zu bewerten, bevor sie ein Coinbase Advanced Handelskonto eröffnen können.

Die internationale Kryptobörse debütierte im Mai auf den Bermudas, nachdem die gleichnamige US-Muttergesellschaft mit einer Razzia der US-Börsenaufsicht SEC konfrontiert wurde. Damals lobte die Plattform das regulatorische Umfeld auf den Bermudas für sein „hohes Maß an Transparenz, Compliance und Kooperation“.

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